Mütter haben Angst vor Altersarmut

Mütter in Deutschland fürchten sich vor Altersarmut, so eine Umfrage von Canada Life über das Marktforschungspanel Toluna.

Frauen in Deutschland beziehen im Alter rund 40 Prozent weniger gesetzliche Rente als Männer, wie das Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung angibt. Jede dritte Rentnerin kommt nicht einmal auf 500 Euro gesetzliche Rente im Monat.

Hohes Problembewusstsein in Sachen Rente

Die befragten Frauen sind sich der möglichen Altersarmut voll bewusst, denn 80 Prozent fürchten, durch Erziehungszeiten und/oder Teilzeitarbeit im Alter finanziell abgehängt zu werden – und das, obwohl mehr als 75 Prozent von ihnen berufstätig sind.

Mütter in Partnerschaft mit gemeinsamer Vorsorge

Auch wenn Mütter Angst vor Altersarmut haben, sorgen die meisten nicht eigenständig fürs Alter vor. Etwas weniger als die Hälfte in fester Partnerschaft organisiert die Altersvorsorge gemeinschaftlich mit dem Partner. Nicht einmal ein Viertel nimmt die Vorsorge selber in die Hand. 6 Prozent verlassen sich sogar ganz auf den Partner.

Single-Mütter vielfach ohne Absicherung

Bei alleinerziehenden Frauen hat etwa ein Drittel in Eigenregie finanziell für das Alter vorgesorgt. 68 Prozent der Alleinerziehenden haben bislang noch keine Vorkehrungen für die Altersvorsorge getroffen.

Markus Drews, Hauptbevollmächtigter der Canada Life, erklärt:

„Die Umfrage zeigt: Die Lebens- und Familiensituation von Müttern hat großen Einfluss auf ihr Vorsorge-Verhalten. Aber es gibt eine Gemeinsamkeit: Fast alle haben großen Respekt vor der möglichen Altersarmut. Es gibt viele offene Fragen. Eine erste Möglichkeit auf dem Weg zu einer Lösung ist, sich zu informieren. Genau diese Informationen halten wir auf unserem neuen Themenportal ‚Meine Zukunft und ich‘ speziell für diese Frauen bereit!“

 

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