BVK begrüßt Verabschiedung der VersVermV

Die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) wurde am 23. November 2018 vom Bundesrat verabschiedet. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) begrüßt dies.

Der BVK hatte zur VersVermV mehrere Stellungnahmen abgegeben, in denen ein Maßhalten bei neuen bürokratischen Pflichten für Versicherungs-vermittler und eine Wertschätzung für ihre sozialpolitische Rolle gefordert wurde.

Michael H. Heinz, BVK-Präsident, dazu:

„Dass im verordnungsgebenden Prozess das Bundeskabinett und das zuständige Bundeswirtschaftsministerium die Anregungen aus unseren Stellungnahmen aufgegriffen haben, freut uns. Denn die VersVermV setzt in einem vernünftigen Maß Verbraucherschutz und Pflichten aus der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie sowie die Anerkennung unseres Berufsstands für die Absicherung der Kunden in ein angemessenes Verhältnis.“

Anlassbezogene Überprüfung der Weiterbildungspflicht

Der BVK bewertet positiv, dass die gesetzliche Weiterbildungspflicht von Vermittlern in Höhe von 15 Zeitstunden jährlich nun nur anlassbezogen kontrolliert werden soll. Lernerfolgskontrollen sind nur bei Formaten des Selbstlernens vorgesehen und inhaltlich wird sich auf die Vermittlung von fachlicher und Beratungskompetenz der Weiterbildungsangebote fokussiert.

Michael H. Heinz sagt:

„Wir begrüßen ebenso die Klärung in der finalen VersVermV, dass Weiterbildungen qualifiziert, planvoll und systematisch durchzuführen sind. Damit sind die Anbieter von Weiterbildungen verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. Besprechungen und spontane Treffen zum Beispiel. können damit nicht als Weiterbildungszeit erfasst werden. Damit wird dem IDD-Qualifizierungsgedanken entsprochen, so wie wir es schon seit langem von den auditierten Anbietern der branchenweiten und erfolgreichen Weiterbildungsinitiative gut beraten her kennen. Diese ist hervorragend positioniert und kann die Weiterbildungspflichten bestens umsetzen.“

 

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