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Betongold steht nach wie vor hoch im Kurs. Die Folge ist nach wie vor ein drastischer Anstieg der Immobilienpreise, vor allem in den Ballungsgebieten in Deutschland. Dies spiegelt sich auch in den Darlehenssummen der Eigenheimfinanzierung wider. Über alle Bundesländer hinweg hat sich die durchschnittliche Darlehenshöhe, mit der Kunden der Allianz Baufinanzierung ihre Immobilie finanziert haben, von 2007 bis 2017 mehr als verdoppelt.

Trotz der noch immer anhaltenden Niedrigzinsphase erwerben immer weniger Haushalte mit geringem Nettoeinkommen Wohneigentum. Vor zehn Jahren finanzierten Kunden mit einem Haushalts- Nettoeinkommen bis 1.000 Euro noch bundesweit Immobilien, in 2017 sind es bereits zehn Bundesländer weniger.

Stefan Kohler, Leiter der Allianz Baufinanzierung, dazu:

„Jeder dritte Kunde, der im vergangenen Jahr ein Haus oder eine Wohnung finanzierte, hatte ein Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro – in Hamburg sogar jeder zweite.“

Der Trend zu hohen Immobilienpreisen hält aktuell noch an und die Kunden werden jünger. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der unter 40-Jährigen, die sich für eine Allianz Baufinanzierung entschieden haben, um sechs Prozent gestiegen. Allerdings setzt ein Großteil der jüngeren Menschen auf niedrige Tilgungsraten von drei Prozent und weniger.

Stefan Kohler sagt:

„Haben die Kunden genug Eigenkapital oder entscheiden sie sich für eine Komplettfinanzierung, ist das kein Problem. Wenn nicht, besteht das Risiko, dass die Anschlussfinanzierung deutlich teurer wird als die Erstfinanzierung.“

Bei einer Komplettfinanzierung gilt die Zinsbindung für die gesamte Laufzeit, eine Anschlussfinanzierung ist damit nicht notwendig. Gerade aufgrund solcher Möglichkeiten sei die persönliche Beratung bei der Baufinanzierung so wichtig, betont Kohler. Der typische Baufinanzierungskunde der Allianz im Jahr 2017 war knapp 43 Jahre alt, angestellt und hatte ein Haushalts-Nettoeinkommen von rund 4.000 Euro monatlich. 83 Prozent der Kunden wohnen selbst in ihrer finanzierten Immobilie. Die durchschnittliche Darlehenssumme lag bei 167.000 Euro. Zwei von drei finanzierten Objekten waren Einfamilienhäuser.

Bei den Bundesländern, insbesondere bei der Darlehenssumme, sind die Unterschiede deutlich, Die Thüringer nutzen im Durchschnitt 120.000 Euro, um ihr Haus zu finanzieren, in Hamburg sind es schon 210.000 Euro.

Digitale Tools gewinnen an Bedeutung

Insgesamt hat die Allianz Baufinanzierung im Jahr 2017 Darlehenssummen von 21,5 Milliarden Euro im Bestand. Die Anzahl der finanzierten Objekte entspricht in etwa einer Stadt der Größe von Schwerin oder Oberhausen, wenn unterstellt wird, dass im Durchschnitt zwei Personen in jedem Haus leben. Im ersten Halbjahr 2018 setzen 6800 Kunden auf eine Allianz Baufinanzierung.

 

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