Zahl der Wildunfälle auf Rekordhoch

Rund 275.000 Wildunfälle wurden im vergangenen Jahr laut der Wildunfall-Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) den Autoversicherern gemeldet. Damit sind es 11.000 mehr als im Vorjahr, was einen neuen Höchststand bedeutet.

So sind durchschnittlich täglich ungefähr 750 Wildtiere mit Autos kollidiert.

Mehr Kollisionen und höhere Schäden

Die Zahl der Wildtierunfälle und die Schadenshöhe sind nun seit drei Jahren gestiegen: Durchschnittlich haben die Versicherer für jeden Unfall circa 2.700 Euro gezahlt. Die wirtschaftlichen Schäden stiegen um neun Prozent von 682 Millionen Euro auf 744 Millionen Euro.

Keine riskanten Ausweichmanöver

Autofahrer sollten die Warnschilder vor Wildwechsel beachten und am Rand von Wiesen, Feldern und Wäldern abbremsen – vor allem in der Dämmerung. Bei Wild auf der Straße oder am Straßenrand sollten Autofahrer das Fernlicht abblenden und hupen.

Auf keinen Fall sollten Autofahrer riskante Ausweichmanöver durchführen, weil der Zusammenprall mit einem anderen Auto oder einem Baum in der Regel größere Gefahren birgt als die Kollision mit einem Tier.

 

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