Vertriebswege 2017: Insgesamt mehr Online-Abschlüsse

Fast 20 Prozent der Kunden schließen ihre Kfz-Versicherung im Internet ab. Dies geht aus der Vertriebswegestatistik 2017 des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Der Einfirmenvermittler bleibt in allen drei Versicherungszweigen, der Lebens-, Schaden-/Unfallversicherung und der privaten Krankenversicherung, mit Abstand wichtigster Ansprechpartner für Kunden. An zweiter Stelle bleibt der Makler.

Allerdings schließen immer mehr Kunden ihre Schaden-/Unfallversicherung online ab: Im vergangenen Jahr waren es 15 Prozent (Vorjahr: 13,9 Prozent). Dies gilt vor allem für den Abschluss einer Kfz-Versicherung, denn fast ein Fünftel des Neugeschäftsvolumens in der Autoversicherung fand im Internet statt.

Auch wenn mit ungefähr 7 Prozent der Anteil der Online-Abschlüsse als Vertriebsweg in der privaten Krankenversicherung geringer war als bei der Kfz-Versicherung, so wird dennoch eine steigende Tendenz deutlich. Mit fast 57 Prozent ist hier der Vertrieb über Einfirmenvermittler im Vergleich zu 2016 leicht gesunken (57,0 Prozent), der Anteil der Makler bleibt mit 26,9 Prozent gleich.

Im Leben-Neugeschäft ist der Anteil der Einfirmenvermittler von 41,2 Prozent auf 40,5 Prozent gesunken, der der Makler ist hingegen auf 27,5 Prozent gestiegen (Vorjahr: 26,1 Prozent).

 

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