R+V: finanzieller Schutz vor Afrikanischer Schweinepest

Für die landwirtschaftliche Tierproduktion stellen Tierseuchen und übertragbare Krankheiten wie die Afrikanische Schweinepest (ASP) ein zentrales und existenzgefährdendes Risiko dar. Hier leistet die Ertragsschadenversicherung der R+V Versicherung über die Leistungen der gesetzlichen Tierseuchenkasse hinaus und kommt im Seuchenfall umfassend für Ertragseinbußen auf.

Sollte ASP auch in Deutschland ausbrechen, geht der Deutsche Bauernverband von einem finanziellen Schaden von mindestens zwei Milliarden Euro aus. Werden nachgelagerte Bereiche wie Lebensmittelindustrie und Handel sowie die Seuchenbekämpfung mitgerechnet, liegt der potentielle volkswirtschaftliche Schaden weitaus höher.

Kein direkter Kontakt notwendig

Dabei muss es für eine Ansteckung nicht einmal zu einem direkten Kontakt zwischen Wild- und Hausschweinen kommen. Illegal importiertes Fleisch, mit dem Krankheitserreger belastete Kleidung, Futtermittel oder Transportfahrzeuge reichen aus, um das Virus über große Entfernungen zu verbreiten und heimische Wild- und Hausschweinebestände zu infizieren.

Gibt keine 100-prozentigen Schutz gegen ASP

Selbst ein perfektes Gesundheitsmanagement gibt dem Landwirt keinen 100-prozentigen Schutz, weswegen eine Ertragsschadenversicherung im Ernstfall unterstützt

Albert Ziegler, Agrar-Experte bei der R+V Versicherung, dazu:

„Aber längst nicht alle Landwirte sind entsprechend abgesichert. Nur knapp über die Hälfte aller tierhaltenden Betriebe in Deutschland hat eine Ertragsschadenversicherung.“

Die Versicherung leistet zum Beispiel, auch wenn die eigenen Tiere gar nicht befallen sind, der Hof jedoch im Sperrgebiet liegt und dort von amtlichen Anordnungen betroffen ist.

 

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