Deutsche Familienversicherung bietet drei neue digitale Sachversicherungen

Die Deutsche Familienversicherung bietet mit dem DFV-HausratSchutz nun eine neue Hausratversicherung an. Diese ist damit die erste von insgesamt drei neuen Sachversicherungen, die das Insurtech in den kommenden Wochen an den Markt bringt.

Die „16er Matrix Sach“ besteht dann aus Hausrat-, Haftpflicht, Verkehrsrechtsschutz und Unfallversicherung, wobei letztere bereits seit vergangenem Jahr auf dem Markt ist. Die „16er Matrix Sach“ orientiert sich in ihrer Struktur an dem Aufbau der „16er Matrix Kranken“ und besteht in den jeweiligen Tarifen aus den Varianten Basis, Komfort, Premium und Exklusiv.

Digitale Customer Journey

Der Kunde kann zwischen den Varianten, Basis, Komfort, Premium oder Exklusiv wählen. Neben den altbekannten Bezahlmethoden bietet die DFV auch Bezahlmöglichkeiten wie die mobilen Paymentverfahren Paypal, AmazonPay und Amazon-Log-In an.

Im Nachgang an den 2-minütigen Online-Abschluss erhält der Kunde eine E-Mail mit den Zugangsdaten zum DFV-Kundenportal, dem Download-Link zur DFV-App und der Versicherungskarte im Wallet-Format. Die digitale Wallet-Karte ersetzt die alte Plastikkarte.

Änderungen in Echtzeit

Über die DFV-App und das DFV-Kundenportal kann der Kunde Änderungen an seinen Vertragsdaten vornehmen. Diese werden dank dem Java-basierten Bestandsführungssystem in Echtzeit übernommen und dem Kunden direkt via Mail bestätigt. Der Abschluss- und Policierungsprozess der neuen DFV-Sachversicherungen funktioniert somit vollständig online und digital.

Dr. Stefan M. Knoll, CEO und Gründer der Deutsche Familienversicherung, dazu:

Dr. Stefan M. Knoll, CEO und Gründer der Deutsche Familienversicherung

„Die Kunden wollen es einfach, verständlich, schnell und transparent, schlichtweg bequem. Dies garantieren wir mit unserer digitalen Customer Journey und liefern im Bereich der Kundenorientierung neue Standards.“

KI bei Schadenregulierung

Am Anfang der Schadenregulierung steht ein Scan oder Bild der Rechnung, welches der Kunde in seiner DFV-App oder dem DFV-Kundenportal hochladen kann. Dann beginnt der digitale Schadenregulierungsprozess.

Bei der Unfallversicherung setzt das Insurtech auf sogenannte ICD-10-Codes, eine internationale Klassifizierung von ärztlichen Eingriffen und Gesundheitsproblemen, die klassischerweise auf einer Arztrechnung aufgeführt sind. Diese werden dann durch künstliche Intelligenz mit den in den Versicherungsbedingungen als gedeckt hinterlegten Codes abgeglichen. Darauffolgend entscheidet die KI, ebenfalls komplett automatisiert, ob die Kosten erstattet werden oder nicht.

Auch bei der Schadenregulierung der weiteren Sachversicherungen arbeitet die Deutsche Familienversicherung mit künstlicher Intelligenz. Allerdings beginnt das Insurtech hier erst mit der Anwendung.

Dr. Stefan M. Knoll hierzu:

„Die Betrugsanfälligkeit in der Hausrat- und Haftpflichtversicherung ist ungleich höher als im Unfallbereich oder den Krankenzusatzversicherungen. Daher haben wir die KI bereits in unsere Systeme implementiert, damit diese von den Mitarbeiterentscheidungen lernt. Jedoch wird es noch einige Zeit dauern bis die Schadenregulierung von Rechtschutz-, Hausrat- und Haftpflichtversicherungen vollautomatisiert abläuft.“

 

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