Buchtipp: Kollektiver Rechtsschutz. Ein Memorandum der Praxis

Mit seinem neuen Buch “Kollektiver Rechtsschutz. Ein Memorandum der Praxis” legt Rechtsanwalt und Aktionärsschützer Dr. Martin Weimann einen umfassenden Diskussionsbeitrag zur Wirksamkeit der Musterfeststellungsklage als Instrument des Anleger- und Verbraucherschutzes vor.

Seiner Ansicht nach verfehlt die Musterfeststellungsklage ihr Ziel, die Hürden für einen effektiven Verbraucherschutz zu senken. Der Autor stellt ihr seinen eigenen Entwurf einer Gruppenzahlungsklage gegenüber.

Dafür beleuchtet der Rechtsanwalt die aktuelle Situation anhand zahlreicher Beispiele wie dem Volkswagen-Dieselskandal, dem LKW- sowie dem Wurst-Kartell oder dem dritten Börsengang der Telekom im Jahr 2000. Während die Deutsche Telekom AG in den USA in einem Vergleich in der gleichen Sache 120 Millionen Dollar zahlte, um einer Gruppenzahlungsklage zu entgehen, ist in Deutschland für die rund 17.000 hierzulande klagenden Aktionäre bis heute nicht absehbar, wann das Verfahren abgeschlossen sein wird.

Die Musterfeststellungsklage erhält seiner Meinung nach die hohen Hürden für Verbraucher aufrecht und hat sich in ihrer heutigen Form hinsichtlich der Verfahrensdauer, des prozessualen Aufwands und des Kostenrisikos für die Kläger nicht bewährt.

Dr. Martin Weimanns Lösungsvorschlag ist eine Gruppenzahlungsklage, die – anders als die Musterfeststellungsklage – die Rechtsfragen und den Forderungsanspruch verbindet und in welcher die Einzelfälle typisiert und in Gruppen vergleichbarer Fälle zusammengefasst werden. Auf diese Weise würde sowohl eine Justizentlastung erreicht als auch die Verfahrensdauer für die Kläger reduziert.

Das Buch “Kollektiver Rechtsschutz: Ein Memorandum der Praxis” für 89,95 Euro erhältlich:

  • Gebunden: ISBN 978-3-11-060761-1
  • PDF-eBook: ISBN 978-3-11-060917,2
  • eBook im EPUB Format: ISBN 978-3-11-060781-9

 

Bild: © freshidea / fotolia.com