Finanzielle Sorgen im Pflegefall – Frühzeitige Vorsorge schafft Sicherheit

Mit den Änderungen durch das PSG II hat sich die Zahl der Pflegebedürftigen inzwischen auf rund 3,3 Millionen erhöht. Doch haben die Neuerungen auch zu umfangreichen Verbesserungen geführt? Fakt ist: Es erhalten mehr Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Der finanzielle Eigenanteil für den Einzelnen ist nach wie vor hoch. Die private Pflegevorsorge bleibt unabdingbar.

Wiltrud Pekarek, Vorstandsmitglied, HALLESCHE
Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit

Auch wenn sich mit der Pflegereform die Zahl derer erhöht hat, die einen Anspruch auf Leistungen haben, für ein selbstbestimmtes Leben im Pflegefall reicht deren Höhe weiterhin nicht aus. Es verbleibt eine erhebliche Finanzierungslücke, die oft bei über 2.000 Euro im Monat liegen kann. Jeder zweite Mann und drei von vier Frauen werden im Laufe des Lebens pflegebedürftig. Die allermeisten möchten zu Hause gepflegt werden. Bei drei Vierteln ist das auch tatsächlich der Fall. Aber nur bei jedem Dritten wird – oft aus finanziellen Gründen – professionelle Hilfe durch einen Pflegedienst in Anspruch genommen. Den pflegenden Angehörigen wird dabei vieles zugemutet, bis hin zur körperlichen und seelischen Erschöpfung.

Ist die häusliche Versorgung nicht oder nicht mehr möglich, bleibt als Alternative die stationäre Unterbringung. Gerade auch bei Demenzerkrankten steht in den allermeisten Fällen am Ende die Einweisung in eine Einrichtung an. Von den heute rund 800.000 Pflegeheimbewohnern ist jeder Dritte auf Sozialhilfe angewiesen. Kein Wunder: Im Bundesdurchschnitt liegt – nach Abzug der Leistung aus der Pflegekasse – der Eigenanteil für den Einzelnen bei 1.750 Euro im Monat.

In Baden-Württemberg sind es über 2.000 Euro, im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW sogar fast 2.300 Euro. Je nach Einrichtung kann der Eigenanteil natürlich auch deutlich darüberliegen. Aus eigener Tasche bezahlen, also von der Rente oder angespartem Vermögen? Für viele ist das keine kurzfristige und erst recht keine längerfristige Option.

Nicht nur eine Frage des Alters

Der Pflegefall ist aber keinesfalls nur ein Thema im hohen Alter. Jeder Fünfte ist unter 65 Jahre alt. Für Menschen, die in jungen Jahren zum Beispiel durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit pflegebedürftig werden, ist der finanzielle Bedarf immens. Eine vorhandene private Pflegevorsorge wird dann zum finanziellen Rettungsanker. Doch wenn gerade eine Familie gegründet oder in das erste eigene Heim investiert wurde, sind die finanziellen Spielräume der Kunden oft eng und der Vorsorgegedanke wird zurückgedrängt.

Hierfür bietet die HALLESCHE eine perfekte Lösung. OLGAflex ist ein leistungsstarker und gleichzeitig besonders innovativer Pflegeschutz, der dank seines flexiblen Beitragsmodells exakt auf die finanzielle Situation des Kunden abgestimmt werden kann. Mit reduzierten Startbeiträgen wird die wichtige Pflegevorsorge auch in Lebensphasen ermöglicht, in denen finanzielle Mittel nur begrenzt vorhanden sind – bei vollem Schutz von Anfang an. Selbst während der Vertragslaufzeit kann bei Bedarf bis zum 60. Lebensjahr der Beitrag flexibel auf ein Minimum reduziert werden.

Mehrwerte, die sich auszahlen

Die regelmäßige Dynamisierung des Pflegetagegelds – ohne Altersbegrenzung und auch im Pflegefall–, eine weltweite Geltung, Extrazahlungen oder die Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 4 sind weitere Vorzüge. Hinzu kommen umfangreiche Assistance-Leistungen, zum Beispiel die Organisation von Pflegekräften und Haushaltshilfen innerhalb von 24 Stunden.

Die Möglichkeit der alternativen Begutachtung nach den ADL-Kriterien (Activities of Daily Living), die unabhängig von der Beurteilung und Einstufung nach den Kriterien in der sozialen Pflegeversicherung ist, rundet das umfassende Leistungsspektrum ab. So bietet die HALLESCHE lebenslang einen zuverlässigen Pflegeschutz auf höchstem Niveau.

 

Bilder: (1) © Halfpoint / fotolia.com (2) © HALLESCHE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit (3) © experten-netzwerk GmbH

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