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E-Bike statt Firmenwagen: leasen und Steuern sparen

E-Bikes im Vergleich zu Pkws sind nicht nur günstiger, sondern sorgen darüber hinaus für gesunde Bewegung und sind umweltverträglich. So sind mittlerweile 80 Prozent aller Diensträder in Deutschland E-Bikes.

Zahlreiche Unternehmen nutzen für deren Anschaffung attraktive Leasingangebote.

Ein-Prozent-Regel

Auch wenn ein Fahrrad kein Auto ist werden beide seit 2012 durch das Dienstwagenprivileg steuerlich gleich behandelt – auch bekannt als Ein-Prozent-Regel.

Beträgt der Listenpreis eines E-Bikes 2.500 Euro, hat der Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil von 25 Euro monatlich, die zum Einkommen zählen und versteuert werden müssen. Für den Arbeitnehmer lohnt sich das also auf jeden Fall, wenn er für diesen geringen Betrag zu einem hochpreisigen E-Bike kommt.

Geld sparen: Mitarbeiter übernimmt Leasing

Die Firma macht einen Rahmenvertrag mit einem Anbieter. Der Mitarbeiter wählt ein E-Bike aus, die Leasing-Raten werden über Gehaltsumwandlung von dessen Bruttogehalt abgezogen. Damit sinkt das zu versteuernde Einkommen. So müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber weniger Abgaben leisten. Viele Firmen geben die Ersparnisse an ihre Mitarbeiter weiter, zum Beispiel auch indem sie die Versicherung für das E-Bike zahlen. Abhängig von Preis, Steuerklasse und Einkommens lassen sich über das Leasing eines E-Bikes 15 bis 40 Prozent sparen im Vergleich zum Kauf des Bikes im Fachhandel, schätzen Verkehrsclubs.

E-Bikes als Dienstfahrzeuge noch selten

Das Interesse an E-Bikes als Alternative zum Firmenwagen ist groß. Doch noch setzen es vergleichsweise wenige Unternehmen um, zum Beispiel weil bestimmte Tarifverträge noch rechtlich die Gehaltsumwandlung verhinderten.

Im öffentlichen Dienst zum Beispiel können Leasing-Anbieter ihre interessanten und günstigen Service-Pakete nicht immer anbieten, weil Sachlohn-Bezüge nicht geregelt sind. Diensträder und besonders E-Bikes werden trotzdem immer beliebter, vor allem in Ballungsräumen.

 

Bild: © mmphoto / fotolia.com