Betriebswirt /-in bAV ( FH ): Wie Makler Fachwissen zum Geschäftsmodell machen können

Seit Jahresbeginn ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft – die Auswirkungen auf die bAV-Beratung sind bereits spürbar und werden im nächsten Halbjahr weiter zunehmen. Durch die neue Regelung ist zugleich eine Vielzahl zusätzlicher Beratungsansätze entstanden. Allerdings sind nur die fachlich sehr gut ausgebildeten Makler und Berater in der Lage, diese Möglichkeiten bei Unternehmen und Privatkunden vollständig zu nutzen. Fachliches Know-how ist längst zum entscheidenden Erfolgsfaktor auch für Maklerunternehmen geworden – nicht nur bei der Beratung zum Betriebsrentenstärkungsgesetz.

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung hat sich eine hohe Beraterkompetenz zur nachhaltigen Erfolgsstrategie für Makler entwickelt. Wer sich als Experte in einem bestimmten Bereich spezialisiert, kann in Zukunft sein Fachwissen zum lukrativen Geschäft machen. Ganz vorne dabei sind schon heute die Absolventen des Studiums Betriebswirt/-in für betriebliche Altersversorgung (FH): Dieser seit mittlerweile 15 Jahren etablierte Abschluss gilt als höchste bAV-Qualifizierung in Deutschland.

Attraktiver Zukunftsmarkt für Experten

Dass sich die Ausbildung auf Hochschulniveau auszahlt, veranschaulichen die beeindruckenden Karrieren der über 400 Absolventen. Im Januar wurde der mittlerweile 27. Jahrgang des renommierten bAV-Studiums am Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz verabschiedet. 2003 entwickelte das Oberhachinger CAMPUS INSTITUT in Zusammenarbeit mit der Hochschule das Weiterbildungskonzept für Berufstätige aus unterschiedlichen Branchen und Funktionen in der betrieblichen Altersvorsorge.

Die beiden Kooperationspartner hatten sich zum Ziel gesetzt, die Studierenden auf höchstem Niveau auszubilden und für fachlich anspruchsvolle Tätigkeiten und Führungsaufgaben im bAV-Bereich zu qualifizieren. Denn schon damals zeichnete sich ab, dass sich die betriebliche Altersversorgung zu einem attraktiven Zukunftsmarkt entwickeln würde – der aber aufgrund seiner außergewöhnlichen Komplexität nach ausgewiesenen Experten verlangt.

Detaillierter Einblick ins Betriebsrentenstärkungsgesetz

Ein besonderes Augenmerk lag beim Studium Betriebswirt/-in für betriebliche Altersversorgung (FH) von Anfang an auf der hohen Aktualität der Studieninhalte:

Ulrike Hanisch, Vorstand des CAMPUS INSTITUTS, erinnert sich:

Ulrike Hanisch, Vorstand, CAMPUS INSTITUT

„Schon bei der letzten großen bAV-Reform im Jahr 2005 waren die angehenden und frisch absolvierten Betriebswirte bAV (FH) diejenigen, die sich am besten mit der neuen Gesetzeslage auskannten. Entsprechend gefragt waren ihre Fähigkeiten bei Unternehmen und in der Beratung.“

Teil des Studienkonzepts ist es nämlich, die Studierenden nicht nur erfolgreich in allen Durchführungswegen der bAV auszubilden, sondern dabei auch immer die neusten Entwicklungen und ihre Umsetzung in die Praxis einzubeziehen. So findet aktuell das Betriebsrentenstärkungsgesetz Berücksichtigung in allen Studienfächern.

Wer also in diesem Jahr das Studium aufnimmt, erhält einen detaillierten Einblick in die neue Betriebsrente, das Sozialpartnermodell, die EU-Mobilitätsrichtlinie und vieles mehr und kann Erlerntes auch direkt in der Beratungstätigkeit anwenden. Aber auch die Absolventen früherer Jahrgänge werden durch ein umfassendes Seminar-und Webinar-Programm immer auf dem neuesten rechtlichen und gesetzlichen Stand gehalten.

„Die erste Wahl unter den bAV-Experten“

Zu einer der ersten Absolventinnen des Studiums zählt Dr. Henriette M. Meissner, heute Geschäftsführerin der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH und anerkannte bAV-Expertin. Seit vielen Jahren ist sie zudem selbst Dozentin am CAMPUS INSTITUT und an der Hochschule Koblenz für das Fachgebiet „Mittelbare Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung“.

Als Organisatorin der regelmäßig stattfindenden Alumni-Treffen hat Dr. Meissner einen besonders guten Einblick in den Werdegang der Studienabsolventen: „Einer von den Koblenzern zu sein“ sei mittlerweile ein selbstverständliches „Zwischenziel für jeden, der eine erfolgreiche Karriere im bAV-Bereich“ anstrebe. „Top qualifizierte bAV-Experten werden von Unternehmen händeringend gesucht. Die Absolventen des Studiums Betriebswirt/-in bAV (FH) gehören hier eindeutig zur ersten Wahl.“

Eintrittskarte ins Expertennetzwerk

Dr. Henriette M. Meissner kennt aber auch die Potenziale für Maklerunternehmen:

Dr. Henriette M. Meissner, Dozentin beim Studium, Betriebswirt/-in bAV (FH)

„Selbstständige können sich durch das Studium nicht nur bei ihren Klienten ganz oben positionieren, sondern sie erhalten auch Zugang zu einem der wichtigsten bAV-Netzwerke Deutschlands und profitieren langfristig von erstklassigen Kontakten und Empfehlungen. Das Studium ist derzeit die wohl maßgebende Eintrittskarte in einen Expertenkreis, aus dem sich Perspektiven in alle Richtungen der bAV entwickeln.“

Dass dieses Netzwerk gerade auch für Makler und Selbstständige bAV-Experten attraktiv ist, liegt auch daran, dass die Zielgruppe des Studiums nicht nur Berufe in der Versicherungswirtschaft umfasst, sondern auch Berufstätige aus anderen Branchen. Deshalb finden sich in den Studiengruppen neben Selbstständigen und leitenden Mitarbeitern von Versicherungen, Pensions- und Unterstützungskassen auch Führungskräfte aus Personalabteilungen sowie Steuerberater.

Neues Potenzial durch gesetzliche Änderungen

Neben dem guten Renommee und den hervorragenden Zukunftsperspektiven entstehen durch die anerkannte bAV-Weiterbildung weitere direkte und konkrete Mehrwerte: Arbeitgeber und Arbeitnehmer suchen zurzeit nach kompetenter Beratung – es geht ihnen darum, in der Vergangenheit abgeschlossene bAV-Verträge vor dem Hintergrund der neuen Gesetzeslage neu beurteilen zu lassen und bei Bedarf zu verändern oder zu ergänzen. Dadurch entwickelt sich aber auch lukratives Neugeschäft, da das BRSG zum Anlass genommen wird, ganz neue Vorsorge-Konzepte für Beschäftigungsverhältnisse zu analysieren und in den Unternehmen umzusetzen.

Absolventen einer bAV-Ausbildung auf Hochschulniveau sind durch ihre Spezialkompetenz relevante Schnittstelle zwischen Steuerberater, Arbeitgeber, Arbeitnehmervertreter und anderen Schlüsselpositionen, wenn es um die bAV im Unternehmen geht. Sie kennen potenzielle Haftungsrisiken des Arbeitgebers, sind über aktuelle und praxisrelevante Urteile informiert und sie agieren und gestalten entsprechend. Ausgewiesene bAV-Experten können so das aktuell große Potenzial, neue Unternehmen als Klienten zu gewinnen, maximal ausschöpfen.

Expertenwissen zum Geschäft machen

Ulrike Hanisch stellt fest:

„Die Arbeitgeber wissen inzwischen, dass guter Rat viel wert ist – auch und gerade wenn es um die Betriebsrenten geht, mit den arbeits- und steuerrechtlichen Auswirkungen, und darum, die beste Lösung fürs Unternehmen zu finden.“

Absolventen des Studiums Betriebswirt/-in für betriebliche Altersversorgung (FH) können sich ihre hochklassige Beratung adäquat vergüten lassen. Bei Unternehmen und in anspruchsvollen Kundensegmenten sind Honorarvergütungen und Servicegebührenmodelle in den letzten Jahren immer üblicher geworden.

Ulrike Hanisch ergänzt:

„Die Beratungsleistung von Absolventen der wohl besten bAV-Ausbildung Deutschlands ist natürlich besonders begehrt. Viele Unternehmen sind gerne bereit, hier gut zu investieren, um ihre Vorsorgesysteme optimal auszurichten.“

 

Absolventen des 27. Jahrgangs Betriebswirt/-in bAV (FH) im Januar bei der Zertifikatsverleihung an der Hochschule Koblenz; vorne rechts im Bild Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz, und Ulrike Hanisch, Vorstand des CAMPUS INSTITUTS

Zertifikatsabschluss in drei Semestern neben dem Beruf

Das weiterbildende Studium ist eine reine bAV-Spezialisierung mit Studieninhalten, die von den Bereichen Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds über GGF-Versorgung, Finanzierung/Auslagerung von Pensionszusagen, Unterstützungskasse bis hin zu AZK-Modelle reichen. In drei Semestern neben dem Beruf erzielen Studierende aus dem ganzen Bundesgebiet einen unabhängigen Zertifikatsabschluss an der Hochschule Koblenz.

Fester Bestandteil sind insgesamt sieben fünftägige Präsenzphasen, in denen ein direkter und persönlicher Austausch der Studierenden untereinander und mit den Dozenten für hervorragende Studienbedingungen sorgt und in denen die Grundlage für das Jahrgangsnetzwerk gelegt wird. Die Kooperation zwischen Hochschule und CAMPUS INSTITUT steht für die Verbindung aus akademischem Niveau und hohem Praxisbezug. Im dritten Semester beschäftigen sich die Studierenden eingehend mit einem selbst gewählten Thema aus der bAV. Dadurch wird gerade für Selbstständige ein zusätzlicher optimaler Übergang von der Theorie zur praktischen Anwendung im Beratungsgeschäft hergestellt.

Bewerbungsschluss: 20. Juli 2018

Nächster Studienstart ist im September 2018. Ausführliche Informationen zum Studium können unter bav-weiterbildung.de angefordert werden. Die Anzahl der Studienplätze ist begrenzt, Bewerbungsschluss ist der 20. Juli 2018.

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