Welches Risikoniveau ist für Unternehmen akzeptabel?

Die Risiken für deutsche Unternehmen werden immer zahlreicher und komplexer. Vor allem Cyber-Attacken und Datenschutzvorfälle beherrschen die aktuelle Diskussion um firmenspezifische Risiken, aber auch unerwartete Geschehnisse wie Pandemien, Naturereignisse oder politische Unsicherheiten haben einen wesentlichen Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen. Aktives Risikomanagement wird daher immer mehr zum Wettbewerbsvorteil.

Mit dem Risk Summit bot Willis Towers Watson deshalb zum zweiten Mal ein Event für Verantwortliche in mittleren und großen Unternehmen, deren Aufgabe es ist, Risiken zu managen, Entscheidungen zu treffen und die einen Blick über den Tellerrand werfen wollten.

Eine Blitzumfrage unter den Teilnehmern ergab, dass sie als Hauptrisiko für ihre Unternehmen Betriebsunterbrechungen betrachten, gefolgt von Cyber-Angriffen und Reputationsverlust.

Mathias Pahl, Geschäftsführer und Head of Corporate Risk & Broking, dazu:

Mathias Pahl, Geschäftsführer und Head of Corporate Risk & Broking, Willis Towers Watson

„In der systematischen Risikoerfassung stehen die meisten Unternehmen in Deutschland noch am Anfang. Studien zeigen, dass viele Firmen nur sehr begrenzt in der Lage sind, ihre Risiken systematisch zu bewerten und individuell zu quantifizieren. Intelligente Konzepte, internationale Marktkenntnisse sowie die fachliche und analytische Bewertung des Versicherungsbedarfes werden in Zukunft aber eine noch höhere Relevanz erfahren.“

 

Bilder: (1) © Sergey Nivens / fotolia.com (2) © Willis Towers Watson

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