Deutsche Familienversicherung: vom analogen zum digitalen Versicherer

Die Deutsche Familienversicherung ist elf Jahre nach Vertriebsaufnahme von einem analogen Versicherungs-Start-Up zu einem gewinnbringenden volldigitalen Versicherer gereift.

Die DFV hat ihre kompletten Prozesse digitalisiert und mit der Implementierung künstlicher Intelligenz in die Schaden- und Leistungsregulierung neue Maßstäbe gesetzt.

So konnte das Versicherungsunternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 2017 über 50.400 Neukunden gewinnen.

Dr. Stefan M. Knoll, Gründer, Inhaber und Vorsitzender des Vorstandes, dazu:

Dr. Stefan M. Knoll, Vorstandsvorsitzender, DFV Deutsche Familienversicherung AG

„Heute blicke ich mit Stolz auf 500.000 Kunden, 100 Mitarbeiter und 72 Millionen € Bestand. Die Deutsche Familienversicherung ist ein Insurtech und Versicherungsunternehmen, welches zeigt wie digitale Transformation und Wertschöpfung funktioniert. Daher werden wir bis zum Ende des Jahres 2019 unsere Kundenzahl verdoppeln können, auf 1 Millionen Kunden.“

Kooperation mit ProSiebenSat.1

Seit Mitte April bewirbt und vermittelt die Sendergruppe ProSiebenSat.1 Group über die Marke MAXCARE die Zahnzusatzversicherungen der Deutschen Familienversicherung.

Im weiteren Verlauf der Kooperation ist geplant die Vermittlung auf weitere Krankenzusatz- und Sachversicherungen des Versicherungsunternehmens  auszuweiten.

Digitale Sprachassistenten

Als erste Versicherungsgesellschaft Deutschlands bietet die Deutsche Familienversicherung nicht nur die Beratung über einen eigenen Alexa Skill, sondern geht den Weg der digitalen Sprachassistenten konsequent weiter und ermöglicht ebenfalls als erster Versicherer die Versicherungsberatung über einen eigenen Action bei Google Home.

Dr. Stefan M. Knoll hierzu:

„Ich bin davon überzeugt, dass der Versicherungsabschluss der Zukunft weitgehend über digitale Sprachassistenten erfolgen wird. Die steigend digitalen Lebensgewohnheiten unserer Kunden verlangen derartige Serviceanpassungen. Die Bedürfnisse des Kunden stehen bei uns an erster Stelle.“

Moderne Bezahlmethoden

Das Insurtech hat seine Versicherungsprodukte stark vereinfacht, in vier Produktfamilien zusammengefasst und so die 16er-Matrix Krankenzusatzversicherung entwickelt.

Für diese gilt der Ansatz: Einfach das Alter eingeben und 16 Preise für 16 Versicherungen erhalten. Doch während die Kunden bei anderen Anbietern nach der Produktauswahl noch langwierige Abschlussstrecken ertragen müssen, hat die Deutsche Familienversicherung auch diesen Bereich radikal vereinfacht.

Dr. Stefan M. Knoll erläutert:

„Dank Amazon- oder PayPal-Login wird die Eingabe der Daten erheblich verkürzt, wodurch kostbare Zeit gespart wird. Darüber hinaus bieten wir, neben konventionellen Bezahlmethoden, auch die Verwendung von Amazon-Pay oder PayPal. Dies ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Des Weiteren werden wir noch im Mai 2018 GooglePay einführen. Damit sind wir das erste Versicherungsunternehmen weltweit, welches AmazonPay und monatliche Zahlweise mit Paypal anbietet.“

Digitaler Kundenservice

Die Deutsche Familienversicherung hat zudem das DFV-Kundenportal entwickelt. Nach der Authentifizierung erhält der Kunde vollen Einblick auf alle seine Verträge. Bei einer gewünschten Vertragsänderung wird dieser aufgerufen und die gewünschte Änderung vorgenommen.

Dies ist auch mobil mit der DFV-App möglich. Auch hier kann der Kunde alle seine Verträge einsehen und verändern. Eine Besonderheit stellt die situative Anpassung des DFV-UnfallSchutzes dar. Ist es erforderlich für sich oder ein Familienmitglied den Unfallversicherungsschutz anzupassen, ist dies über einen einzigen Fingerwisch möglich.

Künstliche Intelligenz

Reicht der Kunde bei der Deutschen Familienversicherung eine Rechnung ein, ermittelt künstliche Intelligenz, um welche Dokumentenart es sich handelt und ordnet die Rechnung einer Leistung zu. Als nächstes wird geprüft, ob der Schaden bzw. die ärztliche Leistung über den abgeschlossenen Vertrag abgedeckt ist. Dies funktioniert dank künstlicher Intelligenz und digitaler Wertschöpfung schnell, unkompliziert und voll automatisch. Bei ärztlichen Rechnungen bzw. Berichten liest die künstliche Intelligenz zudem sogenannte ICD Codes aus.

Dr. Stefan M. Knoll erklärt:

„Nachdem der Code ausgelesen und mit den Versicherungsbedingungen abgeglichen wurde, erfolgt die Regulierung innerhalb von 48 Stunden und das Geld ist überwiesen. All das funktioniert dank der umfassenden und einzigartigen Digitalisierung vollständig automatisiert und verzögerungsfrei.“

 

Bilder: (1) © lassedesignen / fotolia.com (2) © DFV Deutsche Familienversicherung AG

Themen: