„Gut beraten“: So kann’s weitergehen!

Im ersten Quartal 2018 hat die Weiterbildungsinitiative „gut beraten“ über 8.000 neue Weiterbildungskonten eingerichtet – das bedeutet einen Zuwachs der Bildungskonten um 6,1 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Plus von 1,6 Prozent pro Quartal.

Seit Jahresbeginn sind 8.056 neue Bildungskonten eingerichtet worden – allein im März 5.732. Das entspricht nahezu der Anzahl aller neuen Konten im Jahr 2017. Nach vier Jahren gut beraten sind es nun insgesamt 139.499 Teilnehmer. Eine Zunahme ist auch bei der Zahl der akkreditierten Fortbildungsanbieter zu erkennen: Im ersten Quartal 2018 erfüllten 13 neue „Trusted Partner“ sowie acht neue Bildungsdienstleister die Kriterien der Initiative.

Weiterbildungsdatenbank ist IDD-konform

Darüber hinaus erfüllt „gut beraten“ seit sechs Wochen alle gesetzlichen Vorgaben des Umsetzungsgesetzes zur IDD, der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie. Auch die Weiterbildungsdatenbank ist jetzt IDD-konform.

Dazu Katharina Höhn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV):

„Wir haben deshalb die bisher erarbeiteten Weiterbildungspunkte in Stunden umgerechnet. So ergeben sich zum Ende des ersten Quartals 2018 in der Weiterbildungsdatenbank insgesamt 11.886.045 Stunden Bildungszeit der seit Start der freiwilligen Initiative registrierten Teilnehmer.“

Entwicklung der Bildungszeiten fällt verhalten aus

In der neuen Rechnungseinheit “Bildungszeit” erarbeiteten sich die Gut-beraten-Teilnehmer in den ersten drei Monaten 2018 insgesamt 416.620 Stunden. Das entspricht durchschnittlich drei Stunden Bildungszeit pro Vermittler. Damit ist die Entwicklung der erfassten Bildungszeiten zu Jahresbeginn 2018 noch verhalten.

Präsenzveranstaltungen bleiben Favorit

Der Anteil von Präsenzveranstaltungen an allen von der Initiative anerkannten Weiterbildungsformen ist von 66 Prozent Ende 2015 auf nunmehr 56 Prozent (201.918 Teilnahmen) am 31. März 2018 zurückgegangen. Er bleibt damit allerdings unverändert auf Platz eins. Die zweithäufigste Lernform – das selbstgesteuerte E-Learning – hat dagegen im gleichen Zeitraum um acht Prozentpunkte auf 30 Prozent (106.079 Teilnahmen) zugelegt. Insgesamt beträgt der Anteil aller E-Learning-Varianten nun 39 Prozent.

 

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