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Bezahlen im Internet – eine Frage der Sicherheit?

PayPal, Postpay, Amazon Payments, Giropay, Sofortüberweisung oder das recht neue Paydirekt sind Onlinebezahldienste, bei denen sich die Geister der Deutschen scheiden. Händler hingegen setzen immer mehr auf diese Payment-Dienstleister.

Doch die Sorge der Deutschen ist in vielerlei Hinsicht unbegründet, denn die Gefahr, dass Geld beim Online-Einkauf spurlos verschwindet, ist bei den gängigen Verfahren ziemlich gering. In der Regel wird ein Käuferschutz geboten, das heißt, wenn der Händler nicht liefert, bekommen die Kunden mehr oder weniger automatisch ihr Geld zurück.

Phishing-Attacken auf dem Vormarsch

Leider sind Online-Bezahldienste mittlerweile auch von Phishing-Attacken betroffen. Trotzdem haben sie einen kleinen Sicherheitsvorteil im Vergleich zu Überweisung oder Lastschrift – und vor allem gegenüber der Kreditkarte: Bankdaten werden nur einmalig bei Anmeldung hinterlegt. Nicht einmal der Händler hat Zugriff. Um den Bezahldienst zu nutzen, wird nur ein Passwort benötigt.

Leider gehen viele Nutzer mit Passwörtern für sensible Daten immer noch viel zu sorglos um. Einer der Marktführer – Paypal – bietet deshalb ein Verfahren mit einem Einmal-Passwort an. Ein sechsstelliger Zahlencode wird jeweils per SMS versandt und zusätzlich beim Einloggen angegeben. Dieses Verfahren mit der nur einmal gültigen TAN-Nummer hat praktisch den gleichen Sicherheitsstandard wie die klassische Online-Überweisung. Das Geld ist allerdings deutlich schneller beim Händler.

Giropay unter der Lupe

Einige Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Postbank haben das System Giropay entwickelt. Das System leitet den Käufer beim Bezahlen direkt vom jeweiligen Shop in den geschützten Bereich seiner Bank. Nach dem Einloggen erhält der Käufer eine bereits fertig ausgefüllte Überweisung im Browserfenster, die er nur noch mit der TAN bestätigen muss. Das Verfahren bietet die gleichen Sicherheitsstandards wie das gewöhnliche Online-Banking.

Leider richtet sich dieses Bezahlsystem nur an die Kunden bestimmter Banken. Mit Sofortüberweisung können hingegen die Online-Kunden jeder Bank bezahlen. Der Nachteil hierbei ist, dass die persönlichen Bankdaten PIN und TAN auf einer Seite eingegeben werden müssen und so unter Umständen wieder ausspioniert werden können.

Quo vadis Datenschutz?

Auch wenn Onlinebezahldienste sensible Daten nicht weitergeben dürfen, bleibt der Datenschutz bis zu einem gewissen Grad auf der Strecke. Einige Anbieter nehmen sich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) beispielsweise das Recht heraus, Kundendaten auch mit Datenhändlern oder zum Beispiel mit Facebook auszutauschen.

Dabei dreht es sich hauptsächlich um die Auswertung des Benutzerverhaltens. So können die Anbieter den Nutzern dann auf sie zugeschnittene Werbung vorsetzen. Hiervor kann sich nur schützen, wer komplett anonym bleibt. Dies funktioniert beispielsweise über die Nutzung einer Art Prepaidkarte des Anbieters Paysafecard. Dabei zahlt der Kunde an der Tankstelle oder am Kiosk einen bestimmten Betrag ein und erhält dafür einen Coupon mit einer Nummer. Beim Online-Einkaufen trägt er die Nummer ein und der entsprechende Betrag wird vom Guthaben abgezogen.

 

Bild: © Boggy / fotolia.com

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