Über das Arbeiten in der Warteschleife

Sachgrundlose Befristungen sollen schon bald der Vergangenheit angehören. So will es zumindest die SPD – Unternehmen sind hingegen von dieser Beschäftigungsform in vielen Situationen überzeugt. Doch was denken eigentlich Arbeitnehmer?

Aktuelle Daten des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zeigen, dass die begrenzten Arbeitsverhältnisse an den Angestellten nicht spurlos vorbeigehen. Betroffen sind insgesamt neun Prozent der abhängig Beschäftigten in Deutschland – vor allem die Jungen.

Welche Auswirkungen die unsicheren Beschäftigungsverhältnisse haben, zeigt sich in den Zahlen: Während sich bei den unbefristet Beschäftigten nur 18 Prozent Sorgen um die berufliche Zukunft machen, sind es bei den befristet Beschäftigten 34 Prozent. Außerdem fürchten hier 24 Prozent den Verlust ihres Arbeitsplatzes, bei den unbefristet Beschäftigten sind es nur 12 Prozent. Für Arbeitgeber noch eine weitere wichtige Information: Die Identifikation mit dem eigenen Job ist bei unbefristet Beschäftigten deutlich höher als bei befristet Beschäftigten.

Infografik: Befristete Beschäftigung und ihre Auswirkungen | Statista

 

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