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bAV: jetzt die richtigen Weichen stellen

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) gilt als wichtigstes Nebenleistungsangebot für Arbeitnehmer. Drei Viertel (77 Prozent) der von Willis Towers Watson befragten Unternehmen bestätigen dies. Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) kam nochmal frischer Wind in die Betriebsrente. Niedrigverdiener profitieren von staatlichen Zuschüssen und auch Riester hat eine leichte Verbesserung durchlaufen.

Mit dem neuen Gesetz kommen aber auch neue Aufgaben auf die Unternehmen zu, insbesondere die Pflicht, bAV-Beiträge, die ihre Mitarbeiter aus eigenem Entgelt einbringen, künftig um 15 Prozent aufzustocken. Eines der wichtigsten Ziele des BRSG ist die weitere Verbreitung der bAV. Hier können Unternehmen nun durch Pensionspläne, in die ihre Mitarbeiter automatisch aufgenommen werden, viel erreichen.

Der German Pension Finance Watch

Beim „German Pension Finance Watch“ (GPFW) stellt Willis Towers Watson die Auswirkungen der Kapitalmarktentwicklungen auf deutsche Benchmark-Pensionspläne heraus. Analysiert werden die aktuellen Entwicklungen auf der Verpflichtungsseite sowie die Erträge der für Pensionsverpflichtungen reservierten Kapitalanlagen. Die Modellberechnung zeigt: Auch wenn im vierten Quartal ein leichter Zinsrückgang auf den Ausfinanzierungsgrad der DAX-Pensionswerke drückte – das Gesamtjahr 2017 schließen sie mit einem leichten Plus ab. Zwar bewegte sich der Rechnungszins nur minimal nach oben (von 1,8 Prozent zum Jahresende 2016 auf 1,85 Prozent Ende 2017), sorgte damit jedoch für einen leichten Rückgang des Verpflichtungsumfangs (von 397,5 Mrd. Euro Ende 2016 auf 392,2 Mrd. Euro Ende 2017).

Der Wert der Pensionsvermögen stieg indes leicht an (von 250,3 Mrd. Euro Ende 2016 auf 254,4 Mrd. Euro Ende 2017). Insgesamt stieg damit der Ausfinanzierungsgrad von 63,0 auf 64,9 Prozent. Ähnlich zeigte sich die Entwicklung im MDAX.

Wichtige Weichen für die Zukunft

Dr. Thomas Jasper, Leader Retirement Western Europe von Willis Towers Watson, erklärt:

„Diese erfreulich stabile Entwicklung verschafft den bAV-Verantwortlichen in den Unternehmen Luft, jetzt die für die Zukunft wichtigen Weichen zu stellen.

Jetzt gilt es, die Weiterentwicklung des Rechnungszinses genau im Blick zu behalten und etwa anhand von Prognoseberechnungen die weitere Steuerung der Pensionswerke zu planen.“

Die Zinsentwicklung immer im Blick

Dazu Dr. Heinke Conrads, Leiterin der bAV-Beratung:

„Ob und wann der für die internationale Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen anzusetzende Zins wieder steigen wird, lässt sich derzeit noch nicht genau abschätzen. Klar ist jedoch, dass sich der nach dem deutschen Handelsrecht (HGB) anzusetzende Zins in den kommenden Jahren vorhersehbar ungünstig entwickeln wird.

Hingegen ist – und das ist zu begrüßen – Bewegung in die Diskussion um den steuerrechtlichen Rechnungszins gekommen. Unternehmen sollten daher unterschiedliche Zins-Szenarien durchdenken und durchrechnen, um die für ihre Pensionspläne passenden Vorbereitungen treffen zu können.“

 

Bild: © oatawa / fotolia.com

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