Gespaltene Meinung zu Rentenplänen der GroKo

40 Prozent der Deutschen gehen bei einer erneuten Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD von einer deutlichen Verbesserung bei der Rente aus. Das ergibt eine Blitzumfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

Vor allem Frauen (44 Prozent) sind der Meinung, dass die nächste Große Koalition Verbesserungen bei der Alterssicherung bringt. Unter den Männern sind es 36 Prozent. 31 Prozent glauben hingegen nicht an Verbesserungen.

Ein ähnlich großer Anteil (42 Prozent) findet es gut, dass die SPD über eine Große Koalition weiter verhandeln will, weil so die sondierten Projekte in der Rentenpolitik auch umgesetzt werden können. In diesem Punkt sind sich Frauen und Männer weitgehend einig.

Uneinigkeit bei Konsequenzen für jüngere Generation

Rund ein Drittel (34 Prozent) geht davon aus, dass die geplanten Vorhaben zu einer unfairen finanziellen Belastung der jüngeren Generation führen. Diese Befürchtung hegen Männer (38 Prozent) stärker als Frauen (31 Prozent). Ihnen steht aber eine etwa gleich große Gruppe (36 Prozent) gegenüber, die keine Überforderung der Jüngeren befürchten. Ein Viertel der Befragten vermag die Folgen nicht einzuschätzen. Vor allem unter den Wählern von FDP (46 Prozent) und AfD (52 Prozent) ist der Anteil jener hoch, die mit ungünstigen Auswirkungen für die Jüngeren rechnen.

Eine Mehrheit der Befragten (59 Prozent) ist außerdem der Auffassung, dass die im Sondierungspapier angekündigten Schritte noch nicht ausreichen, den möglichen Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken. Mit 69 Prozent vertreten diese Meinung vor allem die rentennahen Jahrgänge (50- bis 59-Jährige).

 

Bild: © ra2 studio / fotolia.com

Themen: