ifa unterstützt: Veränderungsanalyse unter Solvency II

Das ifa hat für eine Umsetzung der regulatorischen Anforderungen unter Solvency II spezifische Ansätze und Tools entwickelt. Ebenso bietet es konzeptionelle Unterstützung an und begleitet darüber hinaus die praktische Durchführung der Berechnungen.

Seit Ende letzten Jahres müssen alle Versicherungsunternehmen erstmals eine Veränderungsanalyse hinsichtlich der Solvency II Eigenmittel durchführen. Hierfür muss insbesondere die Veränderung des Besten Schätzwerts der vertagten Rückstellungen zwischen 31.12.2016 und 31.12.2017 in mehrere Teilkomponenten zerlegt werden.

Zur Befüllung der quantitativen Berichtsformulare (QRTs) zur Veränderungsanalyse sind Berechnungen mit unterschiedlichen Beständen und Annahmen erforderlich.

Schnell aussagekräftige Ergebnisse erzielen

Für eine schnelle Umsetzung dieser Berechnungen hat das ifa spezifische Ansätze und Tools entwickelt. Wesentlicher Aspekt dabei ist die Durchführung zusätzlicher Berechnungen auf Basis einer vereinfachten Datenaufbereitung für die entsprechenden Bewertungsmodelle (insbesondere für BSM und INBv).

Bei Verwendung der Tools entfallen aufwändige Prozesse der Datenaufbereitung. So können sehr schnell aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden.

Aktuarielle Geschäftssteuerung

Für die aktuarielle Geschäftssteuerung sollte die regulatorisch geforderte Veränderungsanalyse um zusätzliche Betrachtungsebenen erweitert werden. Im Fokus stehen dabei Veränderungen bezüglich der Kapitalanlagen inklusive der Rückkopplung auf die vertagten Rückstellungen (Asset-Liability Perspektive), eine aussagekräftige Bewertung des Neugeschäfts (und ggf. die separate Betrachtung von Teilbeständen) sowie die Veränderungen des SCR.

Die daraus entstehende Überleitungsrechnung kann zum Soll-Ist-Abgleich, zur Modell- und Ergebnisvalidierung, zur Identifikation der wesentlichen Risikotreiber sowie zur ökonomischen Neugeschäftsbewertung eingesetzt werden. Bei entsprechender Automatisierung kann die Überleitungsrechnung auch vierteljährlich erfolgen und somit einen wichtigen Beitrag zu einem tieferen Verständnis der Ursache-Wirkungszusammenhänge unter Solvency II leisten.

 

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