Das Aktienjahr 2017 und die Treiber

Aktieninvestoren waren 2017 vielerorts recht zufrieden mit der Entwicklung ihrer Investments. Alle großen Indizes legten zu und so gut wie alle Prognosen wurden übertroffen.

Fast überall stiegen die Unternehmensgewinne. Einstellige Wachstumsprognosen fielen meist zu gering aus. Viele Unternehmen konnten über die vergangenen zwölf Monate ihre Gewinne um zweistellige Prozentraten erhöhen, schreibt die Deutsche Asset Management über das Aktienjahr 2017.

Bei den Bewertungen zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild: Die US-Märkte antizipierten eine Entlastung durch die Steuerreform, was sich in steigenden Bewertungen widerspiegelt. Die bereits relativ hohen Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGV) stiegen noch weiter an. Bei europäischen sowie japanischen Indizes hingegen sanken die Bewertungen, wodurch die gesamte Wertenwicklung unterhalb des Gewinnwachstums lag. In einigen Märkten schafften es jedoch die Dividenden, die in Europa traditionellerweise etwas höher ausfallen, dem Gesamtindex noch zu einer zweistelligen Wertenwicklung zu verhelfen. Die Schwellenländer wurden von Mittelzuflüssen unterstützt, auch dort stiegen die KGVs an.

Die Bewertung der US-Aktien scheint die Steuerentlastungen bereits zu reflektieren. Auch der andere wichtige Treiber, die vergleichsweise hohe Gewichtung und das gleichzeitig überdurchschnittliche Abschneiden von Technologiewerten, dürfte den Zenit erreicht haben. Insofern sieht die Deutsche AM Aufholpotenzial bei anderen Märkten.

Das Aktienjahr 2017 und die Treiber

 

Bilder: (1) © Sergey Nivens / fotolia.com (2) © Deutsche Asset Management


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