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Zeitgemäßer Einbruchschutz

Für Unternehmen gehört das richtige Sicherheitssystem zu den Existenzgrundlagen. Jeder Einbruch bedeutet einen enormen finanziellen Rückschlag und im Extremfall sogar das Ende eines Betriebs.

Dirk Bienert, Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der Blockalarm GmbH, erklärt, worauf Unternehmer beim Kauf einer Alarmanlage achten sollten.

Drei Arten von Alarmsystemen

Experten unterscheiden drei Arten von Alarmsystemen: Draht-, Funk- und Infraschalltechnik. Erstere arbeitet mit einem geschlossenen Stromkreis, der sich auch bei TV-Geräten finden lässt. Kommt es zu Unterbrechungen, reagiert die Alarmanlage. Funkgeräte dagegen verarbeiten permanent die von Bewegungsmeldern ausgesendeten Daten.

Eine dritte Alternative bieten sogenannte Infraschallanlagen. Sie fungieren als eine Art künstliches Hörorgan für Gebäude. Auf der Basis von für den Menschen nicht hörbaren Tönen erstellt die Technik zu Beginn ein Klangprofil und speichert dieses als fixen Parameter. Verändert sich der Luftdruck dann bei einem Einbruch, beispielsweise durch ruckartiges Öffnen eines Fensters oder durch das Ansetzen einer Brechstange, wirkt sich das auf die Höhe dieser Töne aus. Sobald die Anlage solche plötzlichen Veränderungen erkennt, schlägt sie an. Qualitativ hochwertige Geräte unterscheiden mithilfe eines Fast Fourier-Transform-Algorithmus, kurz FFT, mehrere Arten von Druckveränderung. Auf diese Weise verwechselt die Apparatur nicht einen etwas heftigeren Windstoß mit einem Einbruchsversuch.

Unternehmen richtig absichern

Leider greifen viele Einzelhändler zu preisgünstigen Einbruchmeldeanlagen, die dann im entscheidenden Moment nicht richtig funktionieren. Abnehmer sollten auf Qualitätszertifikate wie DIN EN 50131-1 oder VdS 2311 achten. Zu den Orten, die einen besonderen Schutz benötigen, gehören unter anderem Lagerräume für Geld und Wertgegenstände.

Aus Datensicherheitsgründen lohnt es sich außerdem, Serverräume vor Eindringlingen abzuschirmen. Dies gilt sowohl für Firmen, die private Informationen über ihre Kunden speichern, als auch für Unternehmen, die Betriebsgeheimnisse lokal sichern. Für Mieter und Pächter empfehlen sich besonders Infraschallanlagen. Diese setzen keinerlei Veränderung der Bausubstanz voraus und funktionieren ohne zusätzliche Bewegungsmelder. Absprachen mit dem Vermieter sowie Kosten für nachträgliches Renovieren lassen sich so umgehen.

Bei Umzügen haben Unternehmen die Möglichkeit, das handliche Gerät mitzunehmen und unkompliziert am gewünschten Ort aufzubauen. Sowohl Funk- als auch Infraschalltechnik benötigen nur wenige bis gar keine Kabel. Erstere hat allerdings den Nachteil, dass Einbrecher einen Datenaustausch möglicherweise mit Störsendern unterbinden. Zusätzlich kommen vergleichsweise hohe Wartungskosten auf die Nutzer zu.

 

Bilder: © Andrey Burmakin / fotolia.com

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