Leitlinien für den Handel mit CFDs

Kürzlich veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Leitlinien für den Handel mit CFDs. Sie sollen Emittenten als Handreichung dienen, ihre Vertragsbedingungen dementsprechend anzupassen.

Am 8. Mai 2017 beschränkte die BaFin in einer Allgemeinverfügung die Vermarktung, den Vertrieb und den Verkauf von finanziellen Differenzkontrakten (Contracts for Difference, CFDs). Seit Ablauf der Umsetzungsfrist am 10. August 2017 dürfen Privatanlegern keine neuen CFD-Kontrakte mit Nachschusspflicht mehr angeboten werden. Verstoßen Anbieter dagegen, kann die BaFin Verwaltungsvollstreckungsmaßnahmen einsetzen, wie etwa Zwangsgelder, und Bußgelder verhängen.

Die BaFin greift mit ihren Leitlinien Konstellationen auf, die sie bei der Überprüfung von CFD-Angeboten als problematisch identifiziert hat. So stellt sie unter anderem noch einmal klar, dass CFD-Anbieter die Nachschusspflicht für Privatanleger in ihren Geschäftsbedingungen ausdrücklich und bedingungslos ausschließen müssen. Dabei kommt es nicht auf die Begrifflichkeit „Nachschusspflicht“ an. Auch die Bezeichnungen „Defizit“, „Unterdeckung“, „Differenz“, „Minussaldo“ und Umschreibungen sieht die Aufsicht als verbotene Nachschusspflicht an, sofern sie Privatanleger dazu verpflichtet, ein Minussaldo auf dem CFD-Konto auszugleichen.

BaFin beschränkt den CFD-Handel

CFD-Intervention: Keine Risikobewertung möglich!

 

Bilder: © Brian Jackson / fotolia.com

 

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