Bayerisch bleibt Bayerisch

Das Urteil ist gefällt – und die Bayerische hatte Erfolg: Sie darf ihren Namen behalten.

Das Landgericht München I hat die Klage der Versicherungskammer Bayern (VKB) gegen die Versicherungsgruppe die Bayerische abgewiesen (Az.: 33014425/16).

Details zum Sachverhalt

Die Bayerische hatte die VKB schon vor der Einführung der Marke und deutlich vor der Markeneinführung 2012 über das Vorhaben informiert. Beide Versicherungsgesellschaften unterhielten seit Jahren gute Geschäftsbeziehungen. 2016 gab die Bayerische ihr Fußballsponsoring mit dem TSV 1860 München bekannt. Kurz darauf im September 2016 hatte die VKB der Bayerischen verbieten lassen wollen, ihr Unternehmenskennzeichen „die Bayerische“ weiterhin zu nutzen.

Keine Irreführung der maßgeblichen Kreise

Doch die Richter bezeichneten die Klage als „unbegründet“, denn die Verwendung des Namens erfülle nicht den Tatbestand der von der VKB behaupteten Irreführung. Außerdem sei der Namensunterschied zwischen der Bayerischen und der VKB „zu groß für die Annahme einer Verwechslungsgefahr“.

Gegen das Urteil kann allerdings noch Berufung eingelegt werden.

 

Bild: © vchalup / fotolia.com

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