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Wir sagen Nein!

Die von links angestrebte Bürgerversicherung führt zu erheblichen Nachteilen und kostet 75.000 Arbeitsplätze in der Versicherungsbranche, erklärt die Betriebsinitiative „Bürgerversicherung? Nein danke!“ in einer Presseerklärung.

Zahlreiche Betriebsräte aus dem gesamten Bundesgebiet haben am 12.09.2017 vor den Parteizentralen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke für den Erhalt Ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Unterstützt wurden sie dabei durch die Gewerkschaften “DBV“, “DHV“ und “NAG“. Im Rahmen der Demonstrationen fand ein ausführlicher und kontroverser Dialog mit Vertretern der Parteien statt.

Das Hauptanliegen der Betriebsräte war der drohende Verlust der Arbeitsplätze bei Einführung einer Bürgerversicherung. Außerdem ging es um die damit verbundenen Konsequenzen wie z. B. die Verschlechterung der Gesundheitsversorgung, höhere Kosten für alle Versicherten in der gesetzlichen und in der privaten Krankenversicherung sowie die negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen in Deutschland.

Peter Abend, Sprecher der Betriebsratsinitiative “Bürgerversicherung? Nein danke!“ und Betriebsratsmitglied der Gothaer Krankenversicherung, unterstreicht:

„Keine der Parteien konnte uns plausibel erklären, wie man bei Einführung einer Einheitsversicherung die Arbeitsplätze in der Versicherungsbranche erhalten kann.

Erfreulich war die Gesprächsbereitschaft der Parteivertreter in einen vertieften Dialog mit den Betriebsräten einzutreten. Ob sie sich nach der Wahl noch daran erinnern, bleibt abzuwarten.“

Wir sagen Nein!

 

Bilder: (1) © olly / fotolia.com (2) © Betriebsratsinitiative „Bürgerversicherung? Nein danke!“

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