Sorgerechtsverfügungen sind fester Bestandteil der Beratung

Vorsorgethemen sind für Makler und Vermittler in der Beratung stark priorisiert. Vorsorge für die Bestattung und vor allem auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht nehmen dabei den größten Raum ein.

Dies hat die dritte Maklerumfrage der Monuta Versicherungen ergeben, an der in diesem Jahr über 300 Versicherungsmakler teilgenommen haben. Beratungs- und Vertriebsthemen sowie aktuelle Branchenthemen à la IDD standen dabei im Vordergrund.

Sorgerecht und Nachlassregelung gewinnen an Bedeutung

Auch in diesem Jahr stand die Einstellung der Makler zur Vorsorgeberatung im Mittelpunkt der Befragung. Hier zeigen sich im Hinblick auf die Ansprache der Kunden zu den Themen der Vorsorgeberatung einige Unterschiede: Erfreulich ist, dass die Themen Vorsorgevollmacht (77 Prozent), Patientenverfügung (76 Prozent) und die finanzielle Vorsorge für die Bestattung (76 Prozent) für die meisten Makler zum festen Bestandteil ihrer Beratung gehören.

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der befragten Makler besprechen die Themen Nachlassregelung und Sorgerechtsverfügung aktiv an – das sind deutlich mehr als im letzten Jahr (45 Prozent bzw. 42 Prozent). Nachholbedarf besteht dagegen weiterhin in der Beratung zur organisatorischen Trauerfall-Vorsorge. Lediglich 35 Prozent sprechen mit ihren Kunden das Thema Bestattung und Trauerfeier aktiv an.

Neu in der Befragung war eine auf die Bedürfnisse von Unternehmern und Selbstständigen abgestimmte Vorsorgeberatung.

Sorgerechtsverfügungen sind fester Bestandteil der Beratung

Aufwärtstrend bei Social Media Nutzung

Auch bei der Frage nach dem Informationsverhalten zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr Veränderungen. Nur noch 39 Prozent greifen regelmäßig auf gedruckte Fachmagazine zurück (Vorjahr 45 Prozent), um sich über Versicherungs- und Beratungsthemen zu informieren. 33 Prozent nutzen diese gelegentlich, 20 Prozent eher selten.

Konstant ist dagegen mit rund 56 Prozent die regelmäßige Nutzung von Online-Angeboten der Fachmedien sowie deren Newsletter. Zugenommen hat die Nutzung von Social Media Angeboten wie Blogs, facebook oder Xing. Insgesamt nutzen 74 Prozent der befragten Makler diese als Informationsquelle. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 65 Prozent. Die regelmäßige Nutzung von Social Media spielt allerdings immer noch eine eher untergeordnete Rolle. Nur 22 Prozent nutzen Social Media regelmäßig – auch wenn dies 7 Prozent mehr als im Vorjahr sind.

Sorgerechtsverfügungen sind fester Bestandteil der Beratung

Weiterbildung rückt stärker in den Mittelpunkt

Makler und Vermittler setzen weiterhin auf die Fort- und Weiterbildung. Das zeigt sich auch am Zuspruch für die Brancheninitiative „gut beraten“. 81 Prozent der befragten Makler haben ein Weiterbildungskonto bei der Initiative, was einen Anstieg von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Dass dieses Engagement bei den Befragten ankommt, zeigt die hohe Empfehlungsrate für die Monuta: 98 Prozent der Befragten würden die Beratungs- und Vertriebsunterstützung sowie die Trauerfall-Vorsorge der Monuta weiterempfehlen. In der offenen Befragung heben die Makler den guten Service der Monuta, die zur Verfügung gestellten Unterlagen sowie den persönlichen Kontakt zu den regionalen Maklerbetreuern besonders hervor.

Bei IDD scheiden sich die Geister

Ein Zusatzthema war in diesem Jahr die neue IDD-Vermittlerrichtlinie. Über deren Einfluss auf ihre Tätigkeit waren sich die befragten Makler uneinig. Etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) ist der Meinung, dass die neue Vermittlerrichtlinie ihre Arbeitsweise als Makler verändern wird.

Die Befragten hatten die Möglichkeit, ihre Antwort zu begründen. Genannt wurden als Gründe ein höherer bürokratischer Aufwand und höhere Haftungsrisiken. Auf der anderen Seite erwarten 49 Prozent keine Veränderungen ihrer Arbeitsweise und gaben an „es auf sich zukommen zu lassen“.

 

Bilder: (1) © Elnur / fotolia.com (2 – 3) © Monuta Versicherungen

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