Mit Träumen beginnt die Realität

Alle Dinge nehmen ihren Anfang mit einer Vision, denn ohne sie gibt es keine Wirklichkeit. flypper-Gründer Dominik Groenen ist sich dessen bewusst, weiß aber auch: Solang eine Vision nicht mit handfesten Inhalten gefüllt ist, wird sie keinen Bestand haben. flypper, der erste hybride Versicherer, wurde auf dieser Grundlage ins Leben gerufen: Am Anfang stand die Idee, heute sind die Gespräche mit der BaFin in vollem Gange – und 2018 wird flypper zeigen, wie aus einer Vision Wirklichkeit wurde.

Digitale Versicherer bestimmen die Schlagzeilen der Fachpresse. Element, Nextible, Ottonova oder Lemonade in den USA sind nur wenige Beispiele. Doch flypper möchte sich hier nicht einreihen, denn, wie Groenen im Gespräch mit der experten Redaktion betont, flypper ist kein Digitalversicherer, sondern ein Hybrid. Das radikal kundenorientierte Denken macht sich in der Funktionsweise bemerkbar, denn bei flypper entscheidet immer der Versicherte: „Digital, wenn möglich – persönlich, wenn nötig“.

Gut geschnattert, Delphin

Die meisten Versicherer zeichnen sich dadurch aus, dass zwar vorne der Eindruck der digitalen Transformation erweckt wird, viele Teilprozesse allerdings nach wie vor manuell getätigt werden. flypper schreibt sich auf die Fahnen, den gesamten End-to-End-Prozess digital abwickeln zu können und hebt sich hierdurch von seinen Wettbewerbern ab: Sämtliche zeitlich-logisch aufeinander folgende Teilprozesse, die zur Erfüllung der Kundenbedürfnisse beitragen, sind digitalisiert – vom Vertragsabschluss bis hin zur Schadenmeldung. Sollte der Kunde allerdings die persönliche Beratung, das Fax oder den Postweg bevorzugen, so steht ihm dieser Weg stets offen.

Das Team hinter flypper

Dominik Groenen hat inzwischen ein 50-köpfiges Team hinter seinem Hybrid versammelt. Und Dr. Peter Loisel ist als neuer Vorstandsvorsitzender bei flypper eingestiegen. Er soll Groenen und John David Scharnofske im Management unterstützen. Die Erfahrung des Österreichers spricht für sich: Zuvor war er unter anderem bei der Allianz und bei der AXA beschäftigt. Im Gespräch erzählte er der Redaktion was ihn an flypper begeistert: High Tech und high Touch sind die Schlüsselbegriffe. Für beides müssen digitale Versicherer Faszination mitbringen und Synergien schaffen. Und manchmal müssen einfach Risiken eingegangen werden – denn ohne sie gibt es keine Innovation.

Der Österreicher hat naturgemäß einen weniger ingenieursmäßigen Zugang zum Ausprobieren, lacht Dr. Loisel – und fügt hinzu, neuhochdeutsch heiße das „Piloting“. Bei der AXA habe er bereits solche Piloting-Projekte durchgeführt. Beispielsweise wurde ein Kundenbindungssystem mit smarter Rückvergütung eingeführt. Und diese weitreichenden Erfahrungen bilden nun die Basis für eine innnovative Weiterentwicklung bei flypper.

Von “top-down” zu “down-top”

Zwischen Januar und März 2018 wird flypper ein komplett ausgearbeitetes Produktportfolio auf den Markt bringen. Der Anspruch ist eine auch vom Design her ansprechende und smarte Gestaltung. Privathaftpflicht, Hausrat, Wohngebäude und Unfall – sowie eine Kombination aus Hausrat- und Gebäudeversicherung wird der Hybrid anbieten, denn modular ist online ein maßgeblicher Erfolgsfaktor. Während Makler top-down verkaufen und diese Vorgehensweise im persönlichen Beratungsgespräch auch sinnvoll ist, muss das Pferd online andersherum aufgezäumt werden: Im Online-Direktvertrieb sollten Angebote schlank gestaltet sein und trotzdem die potenziellen Bedürfnisse der Kunden abdecken, unterstreicht Groenen. Die Entscheidung der Kunden für Zusatzpakete muss eigenständig nach Bedarf erfolgen.

flypper liebt modern denkende Makler

flypper will auch das Schadenerlebnis in der Sachversicherung revolutionieren. Und hierfür braucht es modern denkende Makler. Sie müssen verstanden haben, dass Online ebenso viele Chancen wie Gefahren birgt. Wer smarte und kundenorientierte Abläufe sucht, wird sich mit flypper identifizieren können, hebt Groenen hervor. Die Maßgabe ist, digitale Prozesse vollumfänglich zu denken und zwar sowohl für das Direktgeschäft, das vom flypper-Team persönlich betreut wird als auch für das Maklergeschäft. Hier kommt dem Hybrid die Unterstützung durch den erfahrenen Assekuradeur Konzept & Marketing (K&M) im Service-Betrieb zugute. Und alle 8.000 bereits heute an K&M angebundenen Vermittler können die Produktwelt und die Prozesse des hybriden Versicherers für ihre Kundenansprache nutzen.

“Wir halten unsere Versprechen”

Der kundenfreundlichste Versicherer Deutschland zu werden, das ist Groenens erklärtes Ziel. Und hierbei handele es sich nicht um leere Versprechungen, sondern um Fakten: Mithilfe des Net Promoter Scores (NPS), einer Kennzahl, die die Weiterempfehlungsbereitschaft und somit die Kundenzufriedenheit misst, wird sich sein Versprechen den Zahlen stellen. Bei den meisten Versicherern rangiert der Score zwischen 0 und 20 Prozent – flypper visiert einen NPS von 50 Prozent an. Auch Makler können hiervon stark profitieren.

Der Gründer garantiert abschließend:

„Wir werden um jeden Makler werben – und unsere Versprechen halten.“

Von Claudia Meyer

 

Bilder: © alphaspirit / fotolia.com

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