IDD: Inhaltliche Tendenz bei CDU/CSU und SPD offen

In den Wirtschaftsausschuss, der für die Umsetzung der IDD federführend ist, war Frank Rottenbacher, Vorstandsmitglied des AfW als Sachverständiger geladen. Zwei Stunden wurde getagt und die Expertenbefragung drehte sich u.a. um die Themen Honorarverbot für Versicherungsmakler, Gefahr einer Doppelberatung sowie Beratung im Fernabsatz.

AfW Vorstand Frank Rottenbacher schildert die öffentliche Anhörung:

Frank Rottenbacher, Vorstand, Bundesverband Finanzdienstleistung AfW

Frank Rottenbacher, Vorstand, Bundesverband Finanzdienstleistung AfW

„Als AfW konnten wir die Besonderheiten des Maklerstatus schildern und deutlich machen, dass ein Honorarverbot für Makler falsch wäre. Natürlich konnten wir auch das Gutachten von Prof. Schwintowski kurz erläutern und die Gefahren der angedachten Doppelberatung darlegen.“

Die Gespräche zwischen CDU/CSU und SPD werden jetzt erst beginnen. Eine inhaltliche Tendenz, wie sich CDU/CDU und SPD einigen werden, ist daher noch nicht absehbar. Insofern war die Sachverständigenbefragung sehr wichtig. Wann die zweite und dritte Lesung im Bundestag sein wird, ist zurzeit noch nicht bekannt.

Bereits gestern hatte der BVK, der ebenfalls als Sachverständiger vertreten war, in seiner Stellungnahme ein überwiegend positives Fazit gezogen und eine zügige Umsetzung für sinnvoll erachtet.

BVK fordert schnelle Umsetzung der IDD

 

Bilder: (1) © Christian Müller / fotolia.com (2) © Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V.

Themen: