Versichert? Ja – Aufgeklärt? Nein …

Obwohl 66 Prozent der 20-30-jährigen Deutschen eine Hausratversicherung besitzen, weiß die Hälfte von ihnen nicht, was diese beinhaltet.

Das ergab eine Umfrage im Auftrag von Guidewire Software (NYSE: GWRE), einem Anbieter von Software für Schaden- und Unfallversicherer.

Versicherungsschutz vorhanden – Aufklärungsarbeit erforderlich

Zwei Drittel der Befragten haben bereits eine Hausratversicherung. Nur schließen die meisten (75 Prozent) erst eine ab, wenn etwas passiert. Außerdem weiß die Hälfte der Versicherten beispielsweise gar nicht, was bei einem Umzug zu tun ist.

Trotz der Verbreitung besteht in Deutschland Aufklärungsbedarf: 13 Prozent gaben an, dass sie Versicherungen an sich nicht verstehen, während sogar 31 Prozent glauben, dass sie nichts besitzen, was einer Absicherung bedarf. 25 Prozent hielten den Abschluss einer Versicherung selbst nach einem Schadenfall für unnötig, die restlichen 75 Prozent haben ihre Meinung jedoch geändert und ihren Hausrat nach einem derartigen Negativerlebnis abgesichert.

Digitalisierung für sich nutzen

Häufig fehlen Versicherern die Kapazitäten, um mehr Aufklärungsarbeit zu leisten. Oder das Kerngeschäft, also den Verkauf, voranzutreiben.

Gerade mit modernen Technologien können Versicherer kundenorientierter arbeiten und eine kosteneffiziente Prozessoptimierung gewährleisten. So können sie sich auf die Aufklärung ihrer Kunden und den Ausbau ihres Geschäfts konzentrieren.

Keith Stonell, Managing Director EMEA bei Guidewire, betont:

„Auch wenn viele der 20- bis 30-Jährigen bereits die eine oder andere Versicherung abgeschlossen haben, sind viele noch gar nicht oder zu wenig versichert. Für Versicherer ist die effektive Kommunikation mit dieser Zielgruppe deshalb essentiell, um sicherzustellen, dass alle Risiken abgedeckt sind und um eine langfristige Bindung zu fördern.“

Als Grundlage dienen moderne, kompatible Kernsysteme. Diese schaffen nicht nur Kapazitäten, die für das Neukundengeschäft und Aufklärungskampagnen genutzt werden können. Auch der Kundenservice kann optimiert werden. Beispielsweise können durch die Zusammenführung der verschiedenen Kundendaten Kunden, die ihren Wohnsitz gewechselt haben, automatisch darüber informiert werden, was sie hinsichtlich ihres Versicherungsschutzes beachten müssen.

Versicherer, die auf moderne Technologien setzen, können so nicht nur Arbeitsabläufe effizienter gestalten und Kosten sparen. Sie können auch die Bedürfnisse ihrer Kunden besser bedienen und sich dadurch langfristig erfolgreich im Wettbewerb positionieren.

 

Bild: © Delphotostock / fotolia.com

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