Besser (zu-) hören: MV schließt Versorgungslücke

Gutes Hören zählt zu den wichtigsten Grundfähigkeiten des Menschen, denn eine schlechtere Hörleistung beeinflusst den Alltag und somit die Lebensqualität immens. Alleine in Deutschland sind nach Angaben des statistischen Bundesamtes aktuell ca. 3,3 Millionen Menschen von Schwerhörigkeit betroffen. Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) geht sogar von 16 Millionen aus.

Anlässlich des Welttages des Hörens am 3. März informiert die Münchener Verein Versicherungsgruppe über Ursachen der Schwerhörigkeit und die Möglichkeit eine Versorgungslücke bei Hörgeräten zu schließen.

Für schlechtes Hören können organische oder psychische Ursachen und auch Umwelteinflüsse verantwortlich sein. Eine große Rolle spielt hierbei die Lärmbelästigung. Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte hat 2015 berichtet, dass sich der Hörverlust im Hochfrequenzbereich bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland in einem Zeitraum von 24 Jahren in etwa verdoppelt hat. Stress, Übergewicht, Alkoholmissbrauch, Rauchen und insbesondere psychische Belastungen sind weitere Risikofaktoren, die zu einer Hörminderung führen können. Hinzu kommt, dass die Hörleistung mit zunehmendem Alter ohnehin abnimmt.

Moderne Hörsysteme könne helfen die akustische Wahrnehmung zu verbessern. Verordnet der HNO-Arzt ein Hörgerät, wird von der gesetzlichen Krankenkassen regelmäßig nur einen Festbetrag von rund 790 Euro übernommen. Wenn für beide Ohren Hörgeräte notwendig sind, zahlen die Krankenkassen einen deutlich geringeren Betrag für das zweite Hörgerät.

Hörgeräte auf dem neuesten technischen Stand, mit einem unscheinbaren Design und angenehmen Tragekomfort kosten allerdings erheblich mehr, als von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Der Tarif 173 „Gesundheitsbaustein Sehhilfen & Hilfsmittel“ der Deutschen AmbulantVersicherung übernimmt neben zahlreichen weiteren Leistungen bei Hörgeräten 800 Euro in zwei Jahren. Der Tarif kann ohne Wartezeiten direkt online nach wenigen Gesundheitsfragen abgeschlossen werden.

 

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