Mit Silber beim Mitarbeiter punkten

Steuerfreie Sachbezüge lohnen sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Und seit kurzem können solche Sachbezüge auch als Silbersparplan aufgelegt werden.

Peter Härtling, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für RuhestandsPlanung (DGfRP), betont die guten Renditechancen und weist darauf hin, dass erzielte Kursgewinne nach einem Jahr steuerfrei sind.

44 Euro monatlich

Steuerfreie Sachbezüge können vom Arbeitgeber bis zu einem Betrag von 44 Euro monatlich gewährt werden. Die Leistung darf nicht in Geld, sondern ausschließlich in Sachwerten erbracht werden (Tank- oder Warengutscheine etc.).

Seit Kurzem dürfen Arbeitgeber aber auch in Silber investieren. Dazu bedarf es nur der einmaligen Online-Registrierung und dem Einrichten des Dauerauftrags in der gewünschten Höhe.

Nur Silberbarren möglich

Für den Sachbezug kommen allerdings nur Barren in Frage, denn Silbermünzen sind in ihren Herkunftsländern formal auch gesetzliche Zahlungsmittel und damit aus deutscher Steuersicht ebenfalls Geld und keine Sache.

Steuerfrei nach einem Jahr

Anders als bei jeder anderen Anlageform sind die erzielten Kursgewinne bei physischen Edelmetallen wie Gold und Silber bereits nach einem Jahr steuerfrei. Wer seinen Mitarbeitern Silber als Sachbezug gewähren will, sollte das Edelmetall dabei in der Schweiz deponieren, betont Härting:

„Bei einer Einlagerung in einem Zollfreilager wird das Silber mehrwertsteuerfrei erworben. So erhält man im Vergleich zur Lagerung in Deutschland 19 Prozent mehr des Edelmetalls.“

Und dabei ist Silber Gold vorzuziehen, denn:

„Silber ist ein Industriemetall und wird aufgrund der hervorragenden chemischen Eigenschaften in über 43.000 Produkten von der Solar- und Autoindustrie bis zu Medizin- und Haushaltsgeräten verwendet.“

Auch der historisch niedrige Stand spreche dafür sowie die Tatsache, dass die bekannten Silbervorkommen nur noch maximal 15 Jahre reichen werden.

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