Finanzbedarf bei Kindern

Im zweiten Teil der Forsa-Studie* „Finanzbedarf bei Kindern“ im Auftrag der Gothaer Versicherung geht es um das Thema Vorsorge und Absicherung. Eltern wurden deshalb befragt, welche Krankheiten sie in Bezug auf ihr Kind am meisten fürchten:

Größte Sorgen bei Krebs und bleibenden Unfallschäden

Unangefochten nehmen dabei Krebserkrankungen (59 Prozent) und Invalidität (53 Prozent) die vorderen Plätze ein. 68 Prozent der Frauen haben die Sorge, dass ihre Kinder an Krebs erkranken, 57 Prozent fürchten die Invalidität als Folge eines Unfalls. Mütter sorgen sich mehr als Väter. 53 Prozent der befragten Männer nennen an erster Stelle die Krebserkrankung, an zweiter Stelle steht mit 50 Prozent Invalidität durch Unfall.

Mit einigem Abstand folgt die Sorge bei psychischen Leiden (34 Prozent) und geistiger Behinderung (27 Prozent). Herzkrankheiten bereiten immerhin 15 Prozent der Eltern Sorgen. Übergewicht (7 Prozent), Allergien (7 Prozent), Essstörungen (6 Prozent) und Hyperaktivität/ADHS (5 Prozent) fürchten nur wenige Eltern. Zehn Prozent fürchten überhaupt keine der genannten Krankheiten.

Über 50 Prozent der Kinder sind bei Unfall privat abgesichert

Diesen Einschätzungen gegenüber steht die Zahl der abgeschlossenen Versicherungen: 65 Prozent der Eltern gaben an, über den Schutz einer privaten Kinder-Unfallversicherung zu verfügen. Diese Zahl passt zu den gefürchteten bleibenden Schäden durch einen Unfall.

Mit der Kinderunfallversicherung kann, je nach Vertragsgestaltung, bei Invalidität entweder eine einmalige Kapitalleistung oder eine monatliche zumeist lebenslange Rente (Unfall-Rente) ausbezahlt werden. Schon für Kinder ist die Kombination einer Kapitalleistung mit einer Unfallrente möglich. Auf diese Weise entfaltet die Unfallversicherung ihr volles Potential.

Kinder sind kaum durch regelmäßige Rentenzahlungen versorgt

Die Umfrage bestätigt auch, dass es gerade im Bereich der Vorsorgeprodukte nicht so gut aussieht: Nur 11 Prozent der Eltern haben für ihren Nachwuchs eine Kinder-Invaliditätsversicherung oder eine Funktionsinvaliditätsversicherung, die bei Unfall oder Krankheit in Form einer Rente leistet, abgeschlossen.

Bei Kindern mit zwei oder mehr Geschwistern sind es immerhin 20 Prozent, bei Einzelkindern leider nur 9 Prozent. Auch eine private Rentenversicherung (11 Prozent), eine Berufsunfähigkeitsversicherung (5 Prozent) oder eine Pflegezusatzversicherung (4 Prozent) haben nur wenige Eltern abgeschlossen.

Ob bei Unfallschäden oder Krebs: Absicherung überdenken

Eine regelmäßige finanzielle Unterstützung kann bei jedem familiären Störfall den Alltag immens erleichtern. Die Gothaer Unfallrente Plus bietet beispielsweise sowohl bei Unfallschäden als auch Krebserkrankungen monatliche Zahlungen. Laut des Kinderkrebsregisters leben mit der richtigen Behandlung rund 80 Prozent der krebskranken Kinder noch mindestens 15 Jahre. Je nach Alter des Kindes gibt es weitere Absicherungsmöglichkeiten

Die Gothaer Zukunftsvorsorge bietet zusätzlich eine BU-Option für Kinder. Ab einem Alter von 15 Jahren können Kinder bereits für den Fall der Berufsunfähigkeit, die beispielsweise durch Krebserkrankungen oder Unfallschäden entstehen kann, versichert werden. Eine andere Form des Versicherungsschutzes bietet die Gothaer Perikon Junior mit einer Einmalzahlung bei Eintritt einer schweren Krankheit, wie beispielsweise Krebs.

Nur ein Drittel kann von Kranken-Zusatzversicherungen profitieren

Im Bereich der Zusatzversicherung zu einer Krankenversicherung sieht es ebenfalls nicht gut aus: 33 Prozent schützen ihre Kinder im Urlaub mit einer Auslandsreisekrankenversicherung, 31 Prozent auch in Deutschland mit einer Krankenhauszusatzversicherung, die zum Beispiel die Behandlung durch den Chefarzt gewährleistet. Eine Zahnzusatzversicherung genießen 28 Prozent des Nachwuchses.

Zur Studie

1.001 Bundesbürger mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren waren Teil der Erhebung, die vom 6. bis 12. September 2016 als Online-Befragung von der Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH (forsa) durchgeführt wurde.

 

Bild: © Konstantin Yuganov / fotolia.com

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