Stabil konstruiert, grundlegend optimiert

Wer in die Zukunft denkt, denkt auch in Immobilien. Kaum eine Altersvorsorge ist heute noch so stabil wie Wohneigentum. Das spielt vor allem einer Berufsgruppe in die Karten: Ingenieure und Architekten profitieren vom derzeitigen Bauboom, gleichzeitig schärft sich ihr Risikoprofi l. Ein maßgetreuer Versicherungsschutz ist deshalb grundlegend.

Dem einen Leid, dem anderen Freud: Die aktuelle Zinslage wirkt sich negativ auf Spareinlagen und Vorsorgekonzepte aus, begünstigt dafür die Finanzierung der eigenen Immobilie. Denn wer ein Haus bauen oder Wohneigentum erwerben möchte, kann dies in der Regel nicht aus eigener Tasche stemmen. Die anhaltende Niedrigzinslage führt zu einem regelrechten Bauboom, die Bauwirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft, Architekten und Ingenieure profi tieren unmittelbar.

Die Präsidenten der Bau-Spitzenverbände HDB und des ZDB Prof. Thomas Bauer und Dr. Hans-Hartwig Loewenstein prognostizierten auf einer Pressekonferenz in Berlin:

„Wir blicken zuversichtlich auf das Baujahr 2016.“

Die Branchenkenner sehen für das Bauhauptgewerbe ein dreiprozentiges Umsatzwachstum mit einem Volumen von etwa 103 Milliarden Euro. Ein noch größeres Wachstum prophezeit die Bauwirtschaft dem Wohnungsbau, hier beeinflussen steigende Investitionen im sozialen Wohnungsbau und niedrige Langfristzinsen die öffentliche Bauwirtschaft positiv. Großes Potenzial für die Planungsseite.

Doch viele Aufträge auf dem Zettel bedeuten auch wachsenden Versicherungsbedarf, nicht zuletzt weil das Baurecht immer komplexer wird: Neben deutschen Normen gibt es eine Vielzahl von EU-Vorgaben, die erfüllt werden müssen. Das macht den Tätigkeitsbereich von Architekten und Ingenieuren besonders herausfordernd. Als Schnittstelle fungieren sie zwischen Auftraggeber und Planungsbeteiligten, Behörden und Ausführenden – weltweite Projekte, das Spannungsfeld von Technik und Ästhetik, eine große Verantwortung für Menschen und Budget bieten nicht nur Positives, sondern auch diverse Anknüpfungspunkte für Haftungsfragen.

Fakt ist, das Haftungsrisiko dieser Berufsgruppe ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen und nur wenige Versicherer bieten einen adäquaten Risikoschutz für Architekten und Ingenieure. Dabei können diese Gewerke innerhalb einer komplexen Rechtslage für vielfältige Schäden in Haftung genommen werden.

Markel Pro A&I umfassend aktualisiert

Hier setzt Markel an: Der Spezialversicherer für gewerbliche, berufsspezifische Risiken bietet verständliche, innovative und haftungssichere Deckungskonzepte: Markel Pro Architekten & Ingenieure wurde 2016 umfangreich überarbeitet. Es umfasst Highlights wie unbegrenzte Nachhaftung, eine besonders umfangreiche Deckung von Schäden durch Drohnen (inklusive Vermögensschäden) sowie Assistance-Leistungen wie professionelles Online-Forderungsmanagement und qualifizierten Rechtsservice.

Architekten und Ingenieure mit einem Honorarumsatz von bis zu 200.000 Euro können jetzt per Antragsmodell umfänglich in der Berufshaftpflicht versichert werden. Ein Service, einzigartig im deutschen Markt, bietet nicht nur großen Planungsbüros, sondern auch kleineren Betrieben und Freelancern mehr Flexibilität bei vollem Versicherungsschutz.

Rebekka Seidenberg, Underwriter Architekten & Ingeni eure bei Markel International, erklärt:

„Unser Ziel ist es, Maklern ein Produkt an die Hand zu geben, das nicht nur umfassend, sondern auch möglichst einfach ist.“

Deshalb sind Risikofragen im Antragsmodell auf den Bedarf kleinerer bis mittlerer Kunden angepasst und neu definiert. Die hohe Transparenz bei den Prämien macht es Maklern einfach, dieses komplexe Beratungsrisiko und den damit verbundenen Aufwand deutlich zu reduzieren.

„Tatsächlich war es noch nie einfacher für einen Makler, Architekten oder Ingenieure zu versichern. Damit hebt sich das Konzept Markel Pro A&I deutlich von dem Angebot anderer Versicherer ab.“

Gleichzeitig stellt das Produkt mit der erweiterten Berufshaftpflicht eine Chance für das Maklergeschäft dar,

„denn der Bedarf an zukunftsweisenden Sicherheitskonzepten ist groß. Das Potenzial mit über 130.000 Mitgliedern in der Bundesarchitektenkammer spricht da für sich.“

Bei der Weiterentwicklung des Bedingungswerks 01.2016 standen berufstypische Bedürfnisse der Architekten und Ingenieure, die sich in der digitalisierten, globalen Wirtschaftswelt immer wieder ändern, im Fokus. Mit der offenen Berufsbilddeckung bietet Markel heute schon einen durchdachten Versicherungsschutz für die großen Risiken von morgen.

Manuel Häusler, Leiter Allgemeine Haftpflicht bei Markel, führt aus:

„Durch die voranschreitende Digitalisierung ändern sich die Arbeitsabläufe dieser Zielgruppe immer stärker. Neue Arbeitstechnologien wie das Building Information Modelling (BIM) oder der Einsatz von Drohnen erfordern eine entsprechende Herangehensweise an den Deckungsschutz.

Damit keine Deckungslücken entstehen, muss ein modernes Bedingungswerk marktgerecht und zukunftsweisend sein. Das heißt, nicht nur aktuell beschreibbare, sondern auch künftige Tätigkeitsneuerungen müssen bereits jetzt abgedeckt werden können.“

Das Versicherungspaket beinhaltet Personenschaden-, Sachschaden-, Vermögensschaden- und Betriebshaftpflicht, Risiken der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie Gefahren aus dem Cyber-Raum. Planer haften nach der aktuellen Rechtsprechung nicht nur für (eigene) Planungsfehler sowie aufgrund gesamtschuldnerischer Haftung auch für die Baumängel der ausführenden Bau- und Handwerksunternehmen. Gerade Daten- und Cyber-Eigenschäden, als auch die Abwehr von Ansprüchen gegenüber dem Privatvermögen der Geschäftsführer und der Honorarrechtsschutz sind essenzielle Bausteine für ein tragfähiges Risikomanagement.

pro-ai-tabelle-2016-markel

 

Bild: (1) © piyaset / fotolia.com (2) © experten Report

Themen: