Kfz-Versicherungen geben 67 Mio. Euro für Werbung aus

Die werbungtreibenden Kfz-Versicherungen haben innerhalb von zwölf Monaten für mediale Kommunikation über 67 Millionen Euro ausgegeben. Nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr verdreifachte sich das Werbevolumen und erreicht ein neues Fünfjahreshoch.

Die zehn werbestärksten Versicherer haben ihre Werbebudgets um beachtliche 45 Millionen Euro aufgestockt, darunter sind vier Direktversicherer. Dominiert wird der Werbemarkt jedoch von klassischen Versicherer mit einem Anteil von 66 Prozent. Direktversicherungen halten 27 Prozent. Auf Spezialversicherer entfallen die verbleibenden sieben Prozent. Das überwiegend genutzte Hauptmedium ist der Bereich TV-Werbung, danach ist die Präsenz im Radio und in Zeitschriften sehr beliebt.

Direktversicherer wählen hauptsächlich Internet und TV zu etwa gleichen Teilen, ergänzt um 13 Prozent Radiowerbung. In der qualitativen Kommunikationsstrategie setzen die Versicherer primär auf die Nutzenvermittlung. Potenzial ergibt sich hauptsächlich bei der Alleinstellung. In ihren Werbebotschaften sprechen einige Top-Versicherer die Gefühlsebene an und werben um Vertrauen. Andere locken verstärkt mit monetären Argumenten.

Über die Studie:

Die „Werbemarktanalyse Kfz-Versicherung 2016“ von research tools untersucht die Werbeausgaben der Kfz-Versicherungen in Deutschland. Sie gibt auf 113 Seiten Einblick in Trends, Benchmarks und Strategien in den drei Anbietermärkten Klassische Versicherer, Direktversicherer und Spezialversicherer. Neben der Entwicklung von Werbespendings der Top 50 Werber werden Fünf-Jahres-Trends erstellt.

Eine Analyse der Kommunikationsstrategien zehn wichtiger Werbungtreibender untersucht quantitative und qualitative Parameter und zeigt bedeutende Werbemotive. Die vorliegende Werbemarktanalyse basiert auf Daten und Motiven von AdVision digital.

 

Bild: © Normad_Soul/ fotolia.com

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