Neuer privater Unfallschutz von ConceptIF

In der privaten Unfallversicherung ist die ConceptIF mit einem neuen Assekuradeur-Tarif am Markt, der unter dem Namen CIF:PRO complete best protect angeboten wird. Das neue Produkt bietet einen „Topschutz“ mit zahlreichen Leistungserweiterungen gegenüber marktgängigen Standardtarifen.

Der Tarif beinhaltet Extra-Leistungen, wie unfallbedingte kosmetische Operationen mit Zahnersatz- und Zahnbehandlungskosten und die Mitversicherung von Unfällen durch Bewusstseinsstörungen, die durch die Einnahme von Medikamenten oder infolge eines Schlaganfalls oder eines epileptischen Anfalls verursacht werden.

Der Unfallbegriff wurde erweitert

Der Unfallbegriff geht bei dem neuen Tarif über die gängige Definition eines plötzlich, von außen auf den Körper wirkenden Ereignisses hinaus. Bei ConceptIF wurden auch Gesundheitsschäden einbezogen, die durch Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung entstehen können. Dazu zählen u.a. Knochenbrüche, Verrenkungen von Gelenken, Zerrungen und Zerreißungen von Muskeln, Sehnen, Bändern, Kapseln oder Menisken.

Weitere Leistungsextras

ConceptIF hat in dem neuen Leistungskatalog über 30 Infektionskrankheiten als Unfallschäden aufgenommen, zum Beispiel Infektionskrankheiten durch Insektenstiche oder -bisse wie Borreliose, Meningitis und Zecken-Enzephalitis/FSME. Vorerkrankungen spielen erst ab einem Mitwirkungsanteil von über 50 Prozent eine Rolle.

Verbesserte Gliedertaxe

Auch bei der Gliedertaxe hat ConceptIF gegenüber dem Marktstandard aufgestockt. Nicht nur die klassischen Invaliditätsgrade wurden erhöht, sondern auch viele Organe festgelegt: Zum Beispiel gilt bei Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit beider Nieren ein Invaliditätsgrad von 100 Prozent, der Milz von 10 Prozent sowie eines Lungenflügels von 50 Prozent.

Kundenfreundliche Bedingungen

ConceptIF verzichtet auf kurze Meldefristen. So beträgt die Frist, um eine Invalidität nach einem Unfall geltend zu machen 36 Monate, marktüblich sind 18 Monate. CIF:PRO complete best protect sieht als neue Leistungsart eine Kapitalauszahlung im Falle einer Invalidität von 50 Prozent vor. Dies kann gegenüber einer Unfall-Rente aus folgendem Grund vorteilhaft sein: Da der Invaliditätsgrad regelmäßig seitens des Versicherers überprüft werden kann, besteht das Risiko, dass es im Laufe der Rentenphase zu einer Einstellung der Leistung kommt, wenn eine Besserung eingetreten ist.

An einer einmaligen Kapitalleistung kann sich im Nachhinein jedoch nichts mehr ändern. Zudem sieht der Tarif bei der Unfall-Kapitalleistung eine Progression von 350 Prozent vor, so dass bei Vollinvalidität die 3,5-fache Leistung ausgezahlt wird. Für junge Leute bis 30 Jahre bietet ConceptIF ein Sonderkonzept an, das sich durch einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent gegenüber dem Normaltarif auszeichnet. Ein 29-jähriger Angestellter bekommt für rund 83 Euro im Jahr brutto eine Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und einer Progression von 350 Prozent. Das heißt: Junge Leute können sich in diesem Tarif mit den beschriebenen Leistungserweiterungen schon für knapp sieben Euro im Monat versichern.

 

Bild: © Clemens Schüßler / fotolia.com

 

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