Mehr Menschen schließen Elementarschutz ab

Die Nachfrage nach Elementarschadenversicherungen ist bundesweit gestiegen. Denn in den vergangenen Wochen hat es immer wieder kräftig geschüttet. Keller sind vollgelaufen, Gebäude und Inventar wurden beschädigt. Die finanziellen Folgen sind in solchen Fällen oft gravierend.

Nach Informationen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind bundesweit 38 Prozent aller Gebäude gegen Elementarschäden versichert. Bei der Westfälischen Provinzial sind es bislang etwa 37 Prozent der Gebäude. Hinzu kommen rund 25 Prozent der Hausratversicherungskunden. Damit liegt Westfalen im Bundesvergleich noch leicht unter dem Durchschnitt.

Matthew Wilby, Vorstandsmitglied der Westfälischen Provinzial Versicherung

Matthew Wilby, Vorstandsmitglied der Westfälischen Provinzial Versicherung

Matthew Wilby, Vorstandsmitglied der Westfälischen Provinzial Versicherung, berichtet:

„Besonders nach großen Starkregenereignissen aber auch generell verzeichnen wir in der letzten Zeit eine gestiegene Nachfrage nach Elementarschadenversicherungen.“

Das gilt auch für das Saarland, wie die Saarland-Versicherung laut Medienberichten bestätigen. Auch die Oberösterreichische meldet verstärkte Nachfrage. Der jährliche Beitrag für die Elementarschadenversicherung richtet sich entweder nach dem Wert des Ein- oder Mehrfamilienhauses oder nach dem Wert des Hausrates beziehungsweise des Inhaltes.

Bei der Provinzial ist der Elementarschutz beispielsweise für ein Wohngebäude mit 120 qm in Münster schon ab 60 Euro jährlich zu haben. Der Elementarbeitrag für den Hausrat läge bei einer Versicherungssumme von 78.000 Euro in dem gleichen Wohngebäude bei knapp 30 Euro. Im Fall der Fälle gehen die Schäden durch zerstörte Möbel, Gefriertruhen, Waschmaschinen, Heizkessel und Elektroinstallationen hingegen schnell in die Tausende.

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Bild: (1) © kasto / fotolia.com (2) © Provinzial Versicherung

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