Prekäre Verhältnisse bei Online-Shops

Nur eine Haftpflichtversicherung reicht nicht für alles aus. Zwar hat die Mehrheit aller Befragten eine Versicherung abgeschlossen – die Sachversicherung mit 82 Prozent ist dabei der eindeutige Spitzenreiter – es ist aber eine Fehlannahme, dass diese elementare Kernrisiken des digitalen Versandhandels abdeckt.

Marc Thamm, Product Head Technology, Media & Telecommunication bei Hiscox, kommentiert:

„Die hohe Anzahl an abgeschlossenen Versicherungen zeigt, dass sich die Betreiber von Online-Shops vor den Risiken, die der virtuelle Versandhandel mit sich bringt, schützen wollen.

Marc Thamm, Product Head Technology, Media & Telecommunication bei Hiscox

Marc Thamm, Product Head Technology, Media & Telecommunication bei Hiscox

Allerdings gibt es bei den digitalen Versandhändlern, die mittlerweile jährlich ein Umsatzvolumen von 46 Milliarden Euro generieren, ein sehr hohes Informationsdefizit. Denn ihre Risiken sind sehr individuell und spezifisch, sie unterscheiden sich beispielsweise nach den angebotenen Produkten und deren Herkunftsland. Diese und weitere geschäftsspezifische Risiken werden von den Standard-Versicherungen aber oft nicht umfänglich abgedeckt.

Unsere Empfehlung lautet deshalb: Die Betreiber von Onlineshops sollten sich ihre Risiken deutlich vor Augen führen und ihren Versicherungsschutz auf ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen. Modulare Policen, bei denen Betriebshaftpflicht, Produkthaftpflicht, Berufshaftpflicht sowie der Schutz vor Cyber- und Datenrisiken und des Warenlagers bedarfsgerecht kombiniert werden können, sichern umfassend vor schwerwiegenden Folgen für das eigene Unternehmen und die Kunden ab.“

 

Bild: (1) © Scanrail / fotolia.com (2) © Hiscox Deutschland

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