Golden IV – Ergänzungsschutz, wenn es darauf ankommt

Der BGV hat gemeinsam mit der TRIAS Versicherung AG (einer Tochter der LV 1871) eine leistungsstarke Lösung entwickelt, die Maklern hilft, ihre Kunden vollumfänglich zur wichtigen Arbeitskraftabsicherung zu beraten.

Hans-Gerd Coenen, Abteilungsdirektor Vertrieb, BGV / Badische Versicherungen

Hans-Gerd Coenen, Abteilungsdirektor Vertrieb, BGV / Badische Versicherungen

Aktuelle Statistiken belegen, dass jeder Vierte seinen Beruf nicht bis zum Rentenalter ausüben kann. Manche werden aufgrund einer dauerhaft schweren Erkrankung berufsunfähig, andere erleiden einen Unfall. Das Problem: Bis eine Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, vergehen in der Regel einige Monate. In dieser Zeit muss der Verdienstausfall überbrückt werden. Gleiches gilt für die, die nach längerer schwerer Krankheit wieder genesen und somit nie ein BU-Fall werden.

In beiden Fällen stellt die Golden IV durch die Kombination von Rentenzahlung und Kapitalsofortleistung eine gute Lösung dar. Die Kapitalsofortleistung als Vorableistung wird bei bestimmten vorübergehenden schweren Erkrankungen (wie zum Beispiel bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall) gezahlt, ohne dass ein Anspruch auf Rentenleistung bestehen muss, und hilft so sofort, die finanzielle Not zu lindern. Sind die Beeinträchtigungen aufgrund Krankheit oder Unfall schwerwiegender und besteht Anspruch auf eine monatliche Rentenzahlung, erhalten Versicherte zusätzlich eine Kapitalsofortleistung. Ausschlaggebend für den Leistungsfall ist ein genau definierter Leistungskatalog, der langwierige Prüfungen hinfällig macht.

Einige Praxisbeispiele zeigen, wie vielseitig und leistungsstark die Golden IV als Multi-Risk-Versicherung konzipiert ist.

Beispiel 1: eine junge Familie und die Sorge vor schwerer Krankheit

Marcel Schmidt ist Bauingenieur. Er ist 35 Jahre, sein aktuelles Bruttojahresgehalt beläuft sich auf 55.000 Euro. Seine Frau Anne verdient als pharmazeutisch-technische Angestellte deutlich weniger und ist schwanger. Seine größte Sorge ist, durch einen Herzinfarkt aus der Bahn geworfen zu werden, wie dies bei seinem Vater der Fall war, und in dieser Zeit nicht mehr für seine Familie sorgen zu können.

Anforderung

Um den Ernstfall – auch mit Blick auf den anstehenden Nachwuchs – abzusichern, setzt Herr Schmidt die lebenslange monatliche Rente auf 3.000 Euro fest. Durch Hinzuwahl der Plus-Option erhöht Herr Schmidt die Kapitalsofortleistung auf eine 24-fache Monatsrente, also 72.000 Euro. Diese würde beispielsweise bei einem Herzinfarkt – auch ohne bleibende Schäden – sofort ausgezahlt werden. Da er als Kind erlebt hat, was ein längerer Ausfall des Ernährers bedeutet, zahlt er gerne den monatlichen Beitrag von 65,16 Euro[1].

[1] Beitrag für einen 35-jährigen Nichtraucher inkl. Plus-Option und lebenslanger Rentenzahlung in der Produktlinie Exklusiv. Der Beitrag richtet sich nach dem erwarteten Schadenbedarf und dem Alter der versicherten Person jeweils zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres, d.h. es handelt sich um Risikoprämien, die im Alter steigen.

Beispiel 2: ein Existenzgründer und die ungewisse Frage nach der Zukunft

Nach der bestandenen Meisterprüfung möchte sich Uwe Jannik als Installateur und Heizungsbauer den Traum vom eigenen Unternehmen in Freiburg verwirklichen. Er ist gerade 23 Jahre alt geworden und begeisterter Drachenflieger. Sein Fokus liegt voll auf der Existenzgründung. Ein kleines Lager mit Büro, die technische Ausstattung, das Werkzeug und das nötige Fahrzeug sind bereits angeschafft. Was aber, wenn er länger ausfällt und er die Kredite und laufende Kosten nicht mehr bedienen kann? Wovon soll er leben?

Anforderung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann sich Herr Jannik derzeit nicht leisten, da diese für handwerkliche Berufe sehr teuer ist. Außerdem zahlt diese nur bei dauerhafter Berufsunfähigkeit und frühestens nach sechs Monaten. Im Idealfall bräuchte er also beides. Dennoch möchte er seine Arbeitskraft absichern, um bei einer schwereren Erkrankung oder bei einem Unfall einigermaßen über die Runden zu kommen. Mit der Golden IV sichert er sich eine monatliche Rente von 3.000 Euro und mit der Plus-Option eine Kapitalsofortleistung in Höhe von 72.000 Euro Dafür ist er bereit, 47,62 Euro[2] im Monat zu zahlen. Ebenfalls wichtig: Mit der BU-Option der Golden IV kann er noch bis 27 eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der LV 1871 ohne erneute Gesundheitsprüfung abschließen, wenn es ihm finanziell besser geht. Eine schöne Zusatzleistung für ihn als Drachenflieger ist außerdem das Gipsgeld. Bricht er sich beispielsweise bei einem Sturz den Unterarm, bekäme er in diesem Fall eine kleine Finanzspritze in Höhe von 2.000 Euro. Außerdem ist sein gefährliches Hobby natürlich generell abgesichert.

[2] Beitrag für einen 23-jährigen Nichtraucher inkl. Plus-Option und lebenslanger Rentenzahlung in der Produktlinie Exklusiv. Der Beitrag richtet sich nach dem erwarteten Schadenbedarf und dem Alter der versicherten Person jeweils zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres, d.h. es handelt sich um Risikoprämien, die im Alter steigen.

Beispiel 3: eine junge Mutter, die keinen BU-Schutz mehr bekommt

Alice Meyer ist 33 Jahre alt, arbeitet als Erzieherin in Bad Brückenau und verdient brutto rund 28.000 EUR im Jahr. Sie ist geschieden, hat eine 4-jährige Tochter und ist allein auf sich gestellt. Um die Trennung besser verarbeiten zu können, hat Frau Meyer psychologische Hilfe in Anspruch genommen, weshalb sie nun keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschließen kann. Wie kann sie sich dennoch für den Ernstfall absichern?

Anforderung

Frau Meyer kann trotz psychologischer Hilfe und leichter Depression eine Golden IV ohne Zuschläge oder Ausschlussklauseln abschließen. Frau Meyers gesundheitliche Vorgeschichte ist für die Annahme bei der Golden IV kein Hindernis. (Hintergrund ist, dass die Golden IV nur dauerhafte psychische und geistige Erkrankungen absichert, welche eine Heimunterbringung, Orientierungsverlust oder Vormundschaft zur Folge haben.) Frau Meyer sichert sich eine monatliche Rente in Höhe von 2.000 Euro in der Produktlinie Klassik für monatlich 30,59 Euro[3] ab. Würde Frau Meyer beispielsweise an Brustkrebs erkranken, bekäme  sie  hier eine Kapitalsofortleistung in Höhe der 6-fachen Monatsrente, also 12.000 Euro.

[3] Beitrag für eine 33-jährige Nichtraucherin und Rentenleistung bis zum 67. Lebensjahr in der Produktlinie Klassik. Die Leistungsdauer aufgrund Krebs richtet sich nach dem Stadium/Grad der Erkrankung.

Beispiel 4: ein Vater, der seinem Kind die BU für morgen sichern möchte

Alexander Schröder 33, Dezernatsleiter bei der Stadt Kiel, ist verheiratet und hat einen Sohn, Max (14). Von Freunden erfährt er, dass deren Sohn als Berufseinsteiger keinen BU-Schutz mehr bekommt, weil er als Teenager wegen Schulproblemen in psychologischer Behandlung war. Herr Schröder will nun wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, um für seinen bis dahin gesunden Sohn Max einen BU-Schutz für später zu sichern.

Anforderung

Durch den Abschluss der Golden IV für seinen Sohn, sichert Herr Schröder Max mit der vereinbarten BU-Option die Möglichkeit bei Beendigung einer Ausbildung oder eines Studiums, eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der LV1871 ohne erneute Gesundheitsprüfung abzuschließen. Dafür schließt Herr Schröder für 22,97 Euro[4] monatlich eine Golden IV mit einer Rente von 1.500 Euro inkl. Plus-Option ab. Aufgrund der vereinbarten Beitragsdynamik steigt die monatliche Rente jährlich um 3 Prozent.

[4] Beitrag für einen 14-jährigen Schüler inkl. Plus-Option und lebenslanger Rentenzahlung in der Produktlinie Exklusiv. Der Beitrag richtet sich nach dem erwarteten Schadenbedarf und dem Alter der versicherten Person jeweils zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres, d.h. es handelt sich um Risikoprämien, die im Alter steigen.

Fazit

Eine weitreichende Absicherung des Verlustes der Arbeitskraft berücksichtigt zwei ganz unterschiedliche Leistungsanforderungen. Einerseits den vorübergehenden Ausfall durch eine Krankheit und andererseits die langfristige Berufsunfähigkeit. Idealerweise erhält der Kunde dann in einer Notsituation, die noch keine Berufsunfähigkeit bedeuten muss, durch eine schnelle Überbrückungshilfe finanzielle Unterstützung (bei der Golden IV in Form der Kapitalsoforthilfe) und kann für den Fall einer später eintretenden Arbeitsunfähigkeit mit einer  monatlichen Rente rechnen. Häufig beeinflussen die monatlichen Prämien je nach Berufsgruppe und Einschränkungen, wie zum Beispiel Ausschlüsse oder auch Vorerkrankung, die Entscheidung für die jeweilige Vorsorgevariante.

In jedem Fall ist es unabdingbar den Kunden in Bezug auf die Arbeitskraftabsicherung ganzheitlich zu beraten. Wenn möglich sollten vorübergehender Arbeitskraftausfall mit anschließender Genesung und dauerhafte Berufsunfähigkeit abgesichert werden. Empfehlenswert ist daher immer eine Kombination aus Golden IV und BU. Entsprechend der individuellen Wünsche und der konkreten Situation des Kunden muss hier der besten Lösung gesucht werden.

Festzuhalten bleibt, dass die Golden IV als funktionelle Invaliditätsversicherung auf jeden Fall eine sinnvolle und wichtige Ergänzung zur klassischen BU ist und für einen verhältnismäßig geringen Beitrag zumindest einen Teil der Arbeitskraft absichert. Gerade für bestimmte Berufsgruppen (z. B. Handwerker, Heilberufe), Personen mit Vorerkrankungen und Kinder, die noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, ist die Golden IV daher eine wertvolle Lösung.

Weitere Informationen finden Makler im Portal der BGV / Badische Versicherungen.

 

Bild: (1) © highwaystarz / fotolia.com (2) © BGV / Badische Versicherungen

Themen: