Angst vor Wertverlust beim Hauskauf sinkt

Bei den Kaufinteressenten sinkt die Angst vor einem Wertverlust im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent. Nur noch jeder vierzehnte Befragte, das sind 7 Prozent geht von einem Minusgeschäft aus.

Vor allem die jüngeren Befragten in der Altersstufe von 18 bis 29 Jahren zeigt sich wesentlich optimistischer. Glaubte im Jahr 2015 immerhin nnoch jeder Sechste (17 Prozent) bei einem Immobilienkauf einen Wertverlust hinnehmen zu müssen, sind es aktuell lediglich fünf Prozent. Parallel dazu erwarten sogar 61 Prozent der jüngeren Kaufinteressenten, dass die momentane Wertentwicklung die Inflation ausgleichen könne.

Die fünf Haupterwartungen bei der Wertentwicklung einer Immobilie

  1. 43 Prozent: Wertzuwachs, der die Inflation ausgleicht
  2. 20 Prozent: Entwicklung interessiert nicht
  3. 16 Prozent Entwicklung kann nicht eingeschätzt werden
  4. 12 Prozent: Wertsteigerung
  5. 07 Prozent Wertverlust

Kapitalanleger rechnen mit Wertzuwachs

Die Kapitalanleger blicken zuversichtlich auf den Immobilienkauf. 20 Prozent erwarten sogar einen hohen Wertzuwachs. 62 Prozent derjenigen, die eine Immobilie zur Fremdnutzung erwerben wollen, glauben an eine Wertsteigerung der Immobilie, die die Inflation ausgleicht. Noch vor fünf Jahren ging nur knapp jeder zehnte Investor (11 Prozent) von einem Inflationsausgleich aus.

Die Eigennutzer sind im Vergleich zu Kapitalanlegern etwas verhaltender in ihren Prognosen. Zwar schwindet dort im Vergleich zum Vorjahr die Angst vor einem Wertverlust (von 10 auf 8 Prozent), aber nur jeder Zehnte glaubt an einen Wertzuwachs seiner erworbenen Immobilie. Für das aktuelle Immobilienbarometer befragten ImmobilienScout24 und Interhyp im Februar dieses Jahres 2.937 Kaufinteressenten.

 

Bild: © Andrey Popov / fotolia.com

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