Für den letzten Weg alles regeln

Die Kritik des Verbraucherschutzes geht am eigentlichen Zweck des Sterbegeldes vorbei, findet Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der Monuta N.V. Niederlassung Deutschland. Und vernachlässigt die Tatsache, dass diese Versicherung unter das gesetzliche Schonvermögen fällt – und so immer für ein würdiges Begräbnis gesorgt ist.

 „Im Prinzip richtet sich eine Sterbegeldversicherung an jeden volljährigen Menschen, der für seinen letzten Weg alles geregelt wissen will.“

Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter Monuta N.V. Niederlassung Deutschland

Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter Monuta N.V. Niederlassung Deutschland

Von Verbraucherschützern wird die Sterbegeldversicherung regelmäßig als überflüssig eingestuft. Wie ist Ihre Meinung hierzu?

Verbraucherschützer übersehen häufig den ureigenen Zweck einer Sterbegeldversicherung. Es geht nicht um eine möglichst hohe Rendite, sondern darum, dass im Todesfall das Geld für eine Bestattung und Trauerfeier garantiert zur Verfügung steht. Eine Versicherung ohne Wartezeit leistet dies ab dem ersten Tag, während ein Sparbuch oder ein Fondssparplan zu diesem Zeitpunkt häufig nur geringe Summen aufweisen. Eine zweckgebundene Sterbegeldversicherung wie die Monuta Trauerfall-Vorsorge fällt zudem unter das gesetzliche Schonvermögen und ist vor staatlichen Zugriffen geschützt – so beispielsweise auch bei durch einen Pflegefall eintretenden Kosten.

Was würden Sie empfehlen – einen Bestattungsvorsorgevertrag oder die Sterbegeldversicherung?

Anders als bei einer Sterbegeldversicherung, bei der auch ein monatlicher Beitrag geleistet werden kann, muss für einen Bestattungsvorsorgevertrag die vereinbarte Gesamtsumme beim Bestatter oder einer entsprechenden Treuhandstelle hinterlegt werden. Sollte ein Wohnortwechsel stattfinden, muss der Vertrag in der Regel geändert oder sogar aufgelöst werden. Mit einer Trauerfall-Vorsorge hingegen können die Kunden der Monuta zwischen verschiedenen, flexibel ausgestalteten Vorsorge-Paketen wählen, die im Todesfall die Finanzierung einer Bestattung und/oder die Organisation der Trauerfeier bis ins Detail regeln.

Welche Kosten muss man im Durchschnitt für eine Beerdigung kalkulieren? Wie funktioniert Ihr Produkt dafür? (Hierzu ein Fallbeispiel, welches als Basis für eine Beispielrechnung dient: Welchen Betrag muss man monatlich als Mitte 30-Jähriger aufbringen, wenn man eine Beerdigung im Wert von 6.000 Euro absichern möchte?)

Je nach Art und Umfang kann eine Bestattung heutzutage zwischen 3.000 und 9.000 Euro kosten. Dies sind Beträge, die die wenigsten Menschen ohne Weiteres aufbringen können. Nicht zuletzt hängt daher die Wahl der Versicherungssumme stark von den persönlichen Wünschen des Versicherten an seine Bestattung ab. Mit einer Versicherungssumme von 6.000 Euro kann bereits eine angemessene und würdevolle Bestattung organisiert werden. Für einen Versicherungsnehmer, der heute 35 Jahre alt ist, kostet diese im Monat 11,60 Euro.

Durch welche Besonderheiten unterscheidet sich Ihr Produkt von dem Wettbewerb auf dem Markt?

Die Trauerfall-Vorsorge der Monuta zeichnet sich im Vergleich zu anderen Anbietern durch ihren besonderen Leistungsumfang bei gleichzeitig günstigen Tarifen aus. Dabei sind sowohl die monatlichen Beiträge als auch die vereinbarte Leistung im Todesfall garantiert. Zudem zahlt die Monuta im Fall eines Unfalltodes die doppelte Versicherungsleistung und versichert auch minderjährige Kinder ohne zusätzlichen Beitrag mit.

Auch die weltweite Auslandsrückholung inklusive aller anfallenden Verwaltungskosten gehört zum Leistungsumfang. Neben der finanziellen Absicherung kann jeder Versicherte mithilfe des „Scenariums“, eines speziell entwickelten Fragebogens, auch die Organisation von Bestattung und Trauerfeier bis ins Detail festlegen. Über unsere kostenlose telefonische Rechtsauskunft beantworten Fachanwälte den Versicherten ihre Fragen zu Erbrecht und Nachlassregelung.

Bis zu welchem Alter kann man bei Ihnen eine Sterbegeldversicherung abschließen? Ab welchem Alter schließen Ihre Kunden in der Regel solch eine Versicherung ab?

Versicherte können die Monuta Trauerfall-Vorsorge zwischen dem 18. und dem 75. Lebensjahr abschließen. Im Prinzip richtet sich eine Sterbegeldversicherung an jeden volljährigen Menschen, der für seinen letzten Weg alles geregelt wissen will. Im Sinne einer generationsübergreifenden Vorsorge sorgen viele unserer Versicherten schon frühzeitig für den eigenen Todesfall vor, um Angehörige im Trauerfall finanziell und auf Wunsch auch organisatorisch zu entlasten.

Unterstützen Sie Ihre Kunden auch mit weiteren Leistungen rund um das Thema Trauerfall?

Als Vorsorge-Spezialist unterstützen wir unsere Kunden bei einer generationsübergreifenden Vorsorge für die ganze Familie. Dazu gehört beispielsweise der Service juristisch geprüfter Vordrucke und Checklisten für Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Nachlassregelung.

Besondere Beachtung findet bei uns auch die Sorgerechtsverfügung für minderjährige Kinder bei Krankheit oder Tod der Eltern. Auf diese Weise kann jeder Mensch schon zu Lebzeiten alle wichtigen Dinge für den Fall einer schweren Krankheit oder den eigenen Tod für sich klären – und dadurch seine Selbstbestimmtheit wahren. Gibt es ein besseres Argument als das gute Gefühl, alles geregelt zu haben?

Herr Capellmann, vielen Dank für das ausführliche Gespräch!

 

 

Bild: (1) © rosental / fotolia.com (2) © Walter Capellmann, Monuta N. V. Niederlassung Deutschland

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