map-Report : Sofortrenten im Fokus

Im aktuellen map-Report werden Sofortrenten gegen Einmalbetrag sowie aufgeschobene Renten untersucht. Dargestellt wurden die Ergebnisse der Gesellschaften, von denen die Daten der letzten fünf Jahre vollständig vorliegen. In der Kritik steht aber die insgesamt geringe Bereitschaft der Gesellschaften, an der Untersuchung teilzunehmen.

Im Vergleich der sofort beginnenden Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag hat die Map-Report-Redaktion für drei Laufzeiten mit Rentenbeginn ab 1996, 2001 und 2006 jeweils die Entwicklung der monatlichen Rentenzahlungen grafisch dargestellt. Diese Grafiken zeigen anhand eines Musterbeispiels deutlich, wie viel oder wie wenig Rente bei den Verbrauchern angekommen ist, um die gesetzliche Rente aufzustocken. Für jedes Unternehmen wird in den Darstellungen ersichtlich, bei welchem Überschuss-System zu Rentenbeginn mit der höchsten monatlichen Rente zu rechnen ist und ab wieviel Jahren welches System die höchsten Rentenzahlungen leistet.

Die Gegenüberstellung zur aufgeschobenen Rentenversicherung gegen laufende Beitragszahlung fokussiert sich auf die Rendite-Entwicklung ausgezahlter Kapitalabfindungen anhand von drei Musterbeispielen für die Laufzeiten über zwölf, 20 und 30 Jahre. Die Ergebnisse werden grafisch veranschaulicht und mit den Ergebnissen aus Kapitallebens-Versicherungen (KLV) verglichen. Für jedes Unternehmen werden dabei die Renditen und Kapitalabfindungen aus der Rentenversicherung den Renditen und Ablaufleistungen der Kapitallebens-Versicherung in anschaulichen Diagrammen gegenübergestellt. Zudem wird übersichtlich ausgewiesen, wie leistungsfähig die einzelnen Gesellschaften im Vergleich zum Marktdurchschnitt agierten.

Erstmals wurde auch untersucht, wie hoch die bei Vertragsabschluss garantierten Kapitalabfindungen und Beitragsrenditen für die drei Laufzeiten über zwölf, 20 und 30 Jahre waren. Neu aufgenommen wurden zudem die bei Vertragsabschluss garantierten Rückkaufswerte. Der Umstand, dass die Rückkaufswerte anfangs deutlich niedriger sind, als die Summe der gezahlten Beiträge, bewirkt, dass die Sparfunktion des Vertrages bei frühzeitiger Kündigung verloren geht.

 

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