Digital Lovers in der Assekuranz

Die zunehmende Digitalisierung, an der auch die Assekuranz nicht mehr vorbeikommt, stellt die Finanzdienstleister vor neue Herausforderungen. Inzwischen ist jeder dritte Versicherungskunde digitalen Serviceangeboten gegenüber mindestens aufgeschlossen oder erwartet diese in Zukunft von seiner Versicherung – Tendenz steigend.

Die Segmentierung der Versicherungsnehmer, die auch auf Unternehmensebene abgebildet werden kann, zeigt: Die Versicherten, die digitale Prozesse in anderen Bereichen bereits vielfach erleben, adaptieren ihre Erfahrungen aus anderen Branchen und stellen neue Anforderungen an Ansprache, Betreuung und Interaktion mit ihrer Versicherung. „Der Versicherungsnehmer erwartet zunehmend eine Omnikanal-Präsenz seines Versicherers“, so Torben Tietz, Partner bei MSR Insights. „Transparenz und Konsistenz auf allen Kanälen wird im Zuge der Digitalisierung zunehmend ein Erfolgsfaktor für Finanzdienstleister“.

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Das Segment der „Digital Lovers“ zeichnet sich durch eine besonders hohe Akzeptanz digitaler Serviceangebote aus und besteht vor allem aus jungen Versicherten mit hohem Einkommen, die verstärkt in Großstädten leben. Diese attraktive Zielgruppe der Versicherten hat spezielle Bedürfnisse und Anforderungen an Kommunikations- und Prozesserlebnisse: Häufig haben sie hohe Ansprüche an ihre Versicherung, zeigen aber gleichzeitig ein hohes Begeisterungspotenzial.

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Die neue Studie „Digitalisierung in der Assekuranz“ von MSR Insights konsolidiert vorhandene Markt- und Klientenstudien und beleuchtet das Thema Digitalisierung aus Sicht der Versicherten, der Vertriebspartner und der Unternehmen. Es werden Erfolgsfaktoren für Finanzdienstleister identifiziert, um sowohl den Kundenanforderungen als auch den Bedürfnissen ihrer Vertriebspartner in der digitalen Welt begegnen zu können.

 

Bild: (1) © niekverlaan / pixabay.com (2 & 3) © KUBUS Sonderstudie Digitalisierung

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