experten Report https://www.experten.de Versicherungs- und Finanznachrichten Fri, 15 Dec 2017 09:28:01 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 101012108 Mäklerstock für Friendsurance https://www.experten.de/2017/12/15/maeklerstock-fuer-friendsurance/ https://www.experten.de/2017/12/15/maeklerstock-fuer-friendsurance/#respond Fri, 15 Dec 2017 07:20:29 +0000 https://www.experten.de/?p=101572 Man könnte es als Durchbruch in der Versicherungsbranche betrachten, denn der größte Maklerverband VDVM öffnet sich für Man könnte es als Durchbruch in der Versicherungsbranche betrachten, denn der größte Maklerverband VDVM öffnet sich für Friendsurance und verleiht ihm einen Mäklerstock. Dieser ist seit 1679 das Symbol für zugelassene Versicherungsmakler.

Der eingetragene, unabhängige Versicherungsmakler Friendsurance ist bereits seit 2010 am deutschen Markt aktiv und kooperiert mit mehr als 70 Versicherungspartnern und betreut weit über 100.000 Kunden.

Wie im November bekannt gegeben wurde, werden der VDVM und der Bundesverband Mittelständischer Versicherungs- und Finanzmakler e.V. (BMVF) zum 1. Januar 2018 unter dem Namen Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler e.V. (BDVM) fusionieren.

Die Vermittlerverbände VDVM und BMVF fusionieren

 

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Die neue Gesundheitsapp der Gothaer https://www.experten.de/2017/12/15/die-neue-gesundheitsapp-der-gothaer/ https://www.experten.de/2017/12/15/die-neue-gesundheitsapp-der-gothaer/#respond Fri, 15 Dec 2017 07:10:18 +0000 https://www.experten.de/?p=101545 Die Gothaer Rechnungsapp für Kunden der Gothaer Krankenversicherung wurde weiterentwickelt. Entstanden ist die neue Gesundheitsapp, die Services]]> Die Gothaer Rechnungsapp für Kunden der Gothaer Krankenversicherung wurde weiterentwickelt. Entstanden ist die neue Gesundheitsapp, die Services rund um das Thema Gesundheit anbietet.

Neben der Möglichkeit zur Kommunikation mit der Gothaer Krankenversicherung sowie der Einreichung von Belegen per Foto oder Scan stehen verschiedene Services zur Verfügung. Zum Release-Termin werden eine Arztsuche (aktuell nur für iOS möglich), der Kontakt zu Online-Gesundheitscoaches, verschiedene Ratgeber zum Lesen oder Download, persönliche Gesundheitsprogramme zu den Themen Tinnitus und Psyche sowie einen Überblick über die Angebote der Gothaer Krankenversicherung angeboten.

In Planung sind weitere Services wie eine Terminvereinbarung beim Arzt und verschiedene Gesundheitsprogramme.

 

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Über Phantomdebatten und die Mär vom leeren Wartezimmer https://www.experten.de/2017/12/15/ueber-phantomdebatten-und-die-maer-vom-leeren-wartezimmer/ https://www.experten.de/2017/12/15/ueber-phantomdebatten-und-die-maer-vom-leeren-wartezimmer/#respond Fri, 15 Dec 2017 07:00:50 +0000 https://www.experten.de/?p=101537 Die Bürgerversicherung – das neue zentrale Anliegen der SPD. Ungerechtigkeit hier – Wartezeiten dort. Offensichtlich ist das deutsche Gesundheitssystem der Hölle entsprungen und]]> Die Bürgerversicherung – das neue zentrale Anliegen der SPD. Ungerechtigkeit hier – Wartezeiten dort. Offensichtlich ist das deutsche Gesundheitssystem der Hölle entsprungen und muss schnellstmöglich modifiziert werden. Spezialisten sind rar und wenn Patienten an diese geraten, sind sie meistens privatversichert, die gesetzlich Versicherten würden nämlich „oft nicht an Spezialisten“ geraten oder „sehr lange auf einen Termin bei ihnen“ warten. So zumindest Karl Lauterbach (SPD).

Studien belegen allerdings Gegenteiliges: Auf einen Arzttermin muss in Deutschland im internationalen Vergleich nur sehr kurz gewartet werden. Zudem sind die Unterschiede zwischen privat und gesetzlich Versicherten gering und haben sich in den letzten Jahren sogar angeglichen.

Doch in der öffentlichen Diskussion werden diese Fakten meist wenig beachtet, ebenso wie die vielfältigen Einflussfaktoren auf die Länge der Wartezeit. In seiner aktuellen Studie „Wartezeiten auf Arzttermine: Eine methodische und empirische Kritik der Debatte“ untersucht das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) die Aussagen, die derzeit durch die Medien geistern.

Keine Unterschiede bei akutem Behandlungsbedarf

Wartezeiten sind praxisindividuell und unterscheiden sich in Abhängigkeit von der ärztlichen Fachrichtung, dem Praxismanagement, der Region sowie zwischen „Stammpatienten“ und neuen Patienten. Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass es bei akutem Behandlungsbedarf Unterschiede zwischen GKV- und PKV-Versicherten gibt.

Das Märchen von kürzeren Wartezeiten

Selbst wenn der Versichertenstatus dennoch per Gesetz vereinheitlicht würde, könnte sich die Wartezeit schon rein rechnerisch aufgrund des relativ geringen Marktanteils der PKV (10,9 Prozent) kaum verändern: Ohne PKV-Versicherte verkürzte sich die Wartezeit auf einen Hausarzttermin um nur 0,1 Tag und auf einen Facharzttermin um nur 0,98 Tage.

Und selbst diese marginale Verkürzung wäre rein theoretisch, weil ein Szenario ohne PKV dem Gesundheitssystem über 12 Milliarden Euro pro Jahr entziehen würde. Ohne diese Finanzmittel müssten sich die Wartezeiten jedoch deutlich verlängern. Eine Kompensation der Verluste würde wiederum eine Erhöhung des GKV-Beitragssatzes um fast einen Prozentpunkt mit sich bringen.

Deutlich größere Ungleichheit im Einheitssystem

Der internationale Blick zeigt, dass Einheitssysteme eine deutlich größere Ungleichheit in der Versorgung hervorrufen. In Einheitssystemen existiert parallel zum öffentlichen System ein privater Gesundheitsmarkt, in dem einkommensstarke Patienten die Wartezeiten im öffentlichen Gesundheitssystem umgehen.

 

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HypoVereinsbank und Allianz starten Kooperation wie geplant https://www.experten.de/2017/12/15/hypovereinsbank-und-allianz-starten-kooperation-wie-geplant/ https://www.experten.de/2017/12/15/hypovereinsbank-und-allianz-starten-kooperation-wie-geplant/#respond Fri, 15 Dec 2017 06:50:35 +0000 https://www.experten.de/?p=101530 Die im vergangenen Jahr angekündigte Vertriebskooperation der HypoVereinsbank mit der Allianz startet wie geplant zum 1. Januar]]> Die im vergangenen Jahr angekündigte Vertriebskooperation der HypoVereinsbank mit der Allianz startet wie geplant zum 1. Januar 2018. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit der Ergo Group zum 31. Dezember 2017 beendet. Im neuen Jahr können neue Versicherungsverträge über die Bank nur noch mit der Allianz geschlossen werden.

Die Allianz bietet dann als neuer Versicherungspartner allen Privat- und Firmenkunden der HypoVereinsbank ein breites Produkt- und Servicespektrum für sämtliche Versicherungs- und Vorsorgebedarfe: Von Renten- über Kranken- und Sachversicherungen für Privatkunden bis hin zur Absicherung von betrieblichen Risiken von Firmenkunden, etwa im IT-Bereich, und Altersvorsorge-Lösungen für Unternehmer und deren Mitarbeiter.

Ganzheitliche Betrachtung der Kundensituation

Das erweiterte Angebot gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der individuellen Kundensituation. Ergänzt wird die persönliche Beratung durch digitale Services: Beispielsweise können Spezialisten der Allianz per Video in den HVB-Filialen hinzugeschaltet oder Rechnungen digital eingereicht werden.

Privatkundengeschäft ausgedehnt

Im Privatkundengeschäft werden alle Kundenbedarfe in den drei Bereichen „Basis“ (z.B. Privatschutz, Haftpflicht, Berufsunfähigkeit), „Vorsorge“ (z.B. Sofortrente, Riester-Rente, Privat-Rente) und „Sicherheit“ (z.B. Risiko Leben, Pflegerente, Unfallschutz) abgedeckt.

Auch besondere Risiken von Private Banking-Kunden kann die HypoVereinsbank über die neue Produktkooperation absichern, beispielsweise mit speziellen Versicherungslösungen im Bereich Kunst oder Oldtimer.

Umfassender Schutz für Unternehmen

Im Firmenkundengeschäft schließt die Kooperation sowohl die individuelle Absicherung von betrieblichen Risiken als auch die Versorgung der Mitarbeiter und des Unternehmers selbst ein.

Hinzu kommen Lösungen mit Blick auf aktuelle Themen wie den Schutz im digitalen Zeitalter oder das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz. Die Kooperation beinhaltet zudem eine Zusammenarbeit mit Euler Hermes, dem Spezialversicherer der Allianz.

 

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myLife senkt laufende Verzinsung https://www.experten.de/2017/12/15/mylife-senkt-laufende-verzinsung/ https://www.experten.de/2017/12/15/mylife-senkt-laufende-verzinsung/#respond Fri, 15 Dec 2017 06:45:06 +0000 https://www.experten.de/?p=101524 Die myLife Lebensversicherung AG deklariert für 2018 eine laufende Verzinsung von 2,6 Prozent und senkt damit den Zins um 0,2]]> Die myLife Lebensversicherung AG deklariert für 2018 eine laufende Verzinsung von 2,6 Prozent und senkt damit den Zins um 0,2 Prozent (2017: 2,8 Prozent).

Darüber hinaus wird ein Schlussüberschussanteil als Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0,15 Prozent gezahlt. Kunden der myLife erwartet demnach eine Gesamtverzinsung in Höhe von 2,75 Prozent.

 

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Im Kreuzfeuer von MiFID II und IDD https://www.experten.de/2017/12/15/im-kreuzfeuer-von-mifid-ii-und-idd/ https://www.experten.de/2017/12/15/im-kreuzfeuer-von-mifid-ii-und-idd/#respond Fri, 15 Dec 2017 06:40:19 +0000 https://www.experten.de/?p=101527 Durch den Regulierungswahn, der inzwischen auf breiter Front zu bestaunen ist, sinkt die Akzeptanz deutlich. Berater werden spürbar unzufriedener.

Das Durch den Regulierungswahn, der inzwischen auf breiter Front zu bestaunen ist, sinkt die Akzeptanz deutlich. Berater werden spürbar unzufriedener.

Das AfW Barometer 2017 zeigt auch, dass von den vier nach Produktklassen getrennten Vertriebsregulierungen die seit 2007 geltende Regulierung für den Versicherungsvertrieb (Paragraf 34d Gewerbeordnung) noch die beste Bewertung erhielt. Rund jeder Zweite (48,1 Prozent) der circa 1.600 online befragten Vermittler beurteilte diese älteste Vermittlerregulierung mit „sehr positiv“ oder „positiv“. Doch gesunken ist die Akzeptanz dennoch: Im Vorjahr hatte die Zustimmung noch bei 65,4 Prozent gelegen.

Klarer Vertrauensverlust in allen Bereichen

Die 2012 eingeführte Regulierung des Vertriebs von Finanzanlagen (Paragraf 34d GewO) erhielt eine Zustimmung von 40,0 Prozent, auch hier waren die Vermittler im Vorjahr mit 53,2 Prozent Zustimmung noch deutlich positiver eingestellt.

Die 2015 eingeführte Regulierung für die Vermittlung von Wohnimmobiliarkrediten (Paragraf 34i GewO) erhielt lediglich eine Zustimmung von 31,8 Prozent nach 36,2 Prozent im Vorjahr.

Am schlechtesten wird die Regulierung der Honorarberatung (Paragraf 34h GewO) eingeschätzt, die indes kaum einen der Befragten persönlich betrifft. Nur gut jeder achte Vermittler (15,8 Prozent) steht dieser gesetzlichen Regulierung positiv oder sehr positiv gegenüber.

Im Kreuzfeuer von MiFID II und IDD

Alle vier über die Gewerbeordnung erfolgten Regulierungen hatten jeweils einen Mindeststandard bei der Qualifikation, eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, Informations-, Beratungs- und Protokollpflichten sowie ein transparentes Vermittlerregister eingeführt.

Frank Rottenbacher, Vorstand des AfW Bundesverband Finanzdienstleistungen, beurteilt das Ergebnis:

„Bei den Vermittlern hat in den letzten 12 Monaten ein klarer Vertrauensverlust stattgefunden. Wir glauben, das liegt an nervenkostenden Diskussion rund um IDD-Umsetzung und der zum Glück in letzter Minute abgewendeten Gefahr, dass der Gesetzgeber in die Vergütung von Versicherungsmakler eingreift.“

Entspannung nur bei Verbandsmitgliedern

Allerdings scheinen gut informierte Vermittler zufriedener. Denn eine Verbandsmitgliedschaft erhöht die Zufriedenheit mit der Regulierung offensichtlich. So stehen unter den befragten AfW-Mitgliedern 58,5 Prozent dem Paragrafen 34d und 47,8 Prozent dem Paragraf 34f sehr positiv oder positiv gegenüber. Bei den Nichtmitgliedern fällt die Zustimmung mit 47,0 und 40,8 Prozent in beiden Fällen deutlich geringer aus.

Dennoch wird die IDD-Richtlinie für den Versicherungsvertrieb differenziert gesehen. Die IDD-Vorgabe einer verpflichtenden Weiterbildung (15 Stunden pro Jahr) wird als sinnvoll empfunden. 75 Prozent der befragten Vermittler begrüßen die neue Pflicht. Lediglich 19 Prozent lehnen sie ab, 6 Prozent beantworteten die Frage nicht.

Kritik an Offenlegung von Provisionen

Ein anderer Punkt wird jedoch vehement kritisiert: die Offenlegung von Provisionen/Courtagen in der Versicherungsvermittlung. Hier lehnt eine Mehrheit von 59,4 Prozent der befragten Vermittler die Offenlegung ab. 17,2 Prozent geben eine neutrale Einschätzung ab, aber nur jeder fünfte Vermittler (20,6 Prozent) kann der Vorgabe etwas Gutes abgewinnen. Dieses Stimmungsbild ist nicht neu, es hat sich seit Jahren kaum verändert. Auch hier sind die AfW-Verbandsmitglieder signifikant positiver eingestellt als nicht organisierte Vermittler.

Im Kreuzfeuer von MiFID II und IDD

 

Bilder: (1) © alphaspirit / fotolia.com (2-3) © Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V.

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INTER erprobt neue Ansätze in der Kundenkommunikation https://www.experten.de/2017/12/15/inter-erprobt-neue-ansaetze-in-der-kundenkommunikation/ https://www.experten.de/2017/12/15/inter-erprobt-neue-ansaetze-in-der-kundenkommunikation/#respond Fri, 15 Dec 2017 06:20:50 +0000 https://www.experten.de/?p=101522 Bei der INTER Versicherungsgruppe lassen sich seit Anfang November Zahnzusatztarife online abschließen. EVA, die digitale Assistentin, macht‘s möglich.

„Hallo, ich]]> Bei der INTER Versicherungsgruppe lassen sich seit Anfang November Zahnzusatztarife online abschließen. EVA, die digitale Assistentin, macht‘s möglich.

„Hallo, ich bin EVA, Ihre digitale Assistentin.“

Mit diesem Satz werden Interessenten der Zahnzusatztarife INTER QualiMed Z® Zahn auf der Landing Page vom kognitiven Chatbot „EVA“ (Empathische Versicherungsassistentin) begrüßt. Der in Zusammenarbeit mit IBM® entwickelte Beratungsassistent beantwortet im Chat rund um die Uhr Fragen zum Produkt und unterstützt beim Online-Abschluss.

Vertriebsvorstand Michael Schillinger erläutert:

Michael Schillinger, Vertriebsvorstand, INTER Versicherungsgruppe

Michael Schillinger, Vertriebsvorstand, INTER Versicherungsgruppe

„Wir wollen unseren Kunden den Online-Abschluss mit EVA spürbar erleichtern. Sie können Fragen stellen und erhalten sofort die passenden Antworten sowie die wichtigsten Informationen rund um das Produkt und den Abschlussprozess.

Zudem berücksichtigt EVA im Austausch die relevanten Daten der Nutzer wie Alter, Tarif etc., die bereits außerhalb des Chats eingegeben wurden. Sie setzt darüber hinaus an den passenden Stellen Bilder und Tabellen ein – was gegenüber der telefonischen Beratung ein echtes Plus ist. Und nicht zuletzt, macht es einfach Spaß, mit EVA zu chatten.“

Der Online-Abschluss des INTER QualiMed Z® Zahn ist im Basistarif Z70 ohne Gesundheitsprüfung oder im Exklusiv- (Z80) bzw. Premiumtarif (Z90) möglich. Die Kunden werden Schritt für Schritt durch den Abschlussprozess geführt und benötigen dank der übersichtlichen Darstellung und dem einfachen Aufbau der Seite nur wenige Klicks, um die Versicherung abzuschließen.

 

Bilder: (1) © contrastwerkstatt / fotolia.com (2) © INTER Versicherungsgruppe

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Wer A sagt, muss auch B sagen … https://www.experten.de/2017/12/15/wer-a-sagt-muss-auch-b-sagen/ https://www.experten.de/2017/12/15/wer-a-sagt-muss-auch-b-sagen/#respond Fri, 15 Dec 2017 06:10:14 +0000 https://www.experten.de/?p=101267 Kündigt ein Geschiedener einen Rentenversicherungsvertrag, um dessen Anrechte dem Versorgungsausgleich zu entziehen, so ist dies rechtens. Gleichzeitig kann dies aber eine Beschränkung des]]> Kündigt ein Geschiedener einen Rentenversicherungsvertrag, um dessen Anrechte dem Versorgungsausgleich zu entziehen, so ist dies rechtens. Gleichzeitig kann dies aber eine Beschränkung des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit nach § 27 des Versorgungsausgleichsgesetzes (VersAusglG) rechtfertigen.

Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 20.04.2011 hervor (Az.: 10 UF 36/11).

Details zum Sachverhalt

Das Amtsgericht Hersbruck hatte im November 2010 eine Ehe geschieden und im Rahmen des Versorgungsausgleichs eine private Rentenversicherung der Ehefrau mit berücksichtigt. Gegen diese Entscheidung legte die Ehefrau Beschwerde ein. Zugleich kündigte sie den Rentenversicherungsvertrag mit dem Ziel, die Versicherung dem Versorgungsausgleich zu entziehen.

Keine Berücksichtigung im Versorgungsausgleich

Das Oberlandesgericht Nürnberg entschied insoweit zu Gunsten der Ehefrau, dass die private Rentenversicherung keine Berücksichtigung im Versorgungsausgleich finde. Da der Vertrag gekündigt war, standen der Ehefrau keine auszugleichenden Anrechte aus der Versicherung mehr zu.

Der Umstand, dass die Ehefrau den Vertrag treuwidrig gekündigt habe, um ihn dem Versorgungsausgleich zu entziehen, ändere daran nichts.

Wer A sagt …

Das Verhalten der Ehefrau begründe aber nach Auffassung des Oberlandesgerichts die Beschränkung des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit nach § 27 VersAusglG.

Die vom Ausgleich der auf Seiten des Ehemanns vorhandenen Anrechte aus der gesetzlichen Rentenversicherung seien in einem dem Kapitalwert der privaten Rentenversicherung entsprechenden Umfang zu kürzen.

 

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Betriebsrenten stärken – jetzt oder nie! https://www.experten.de/2017/12/15/betriebsrenten-staerken-jetzt-oder-nie/ https://www.experten.de/2017/12/15/betriebsrenten-staerken-jetzt-oder-nie/#respond Fri, 15 Dec 2017 06:00:18 +0000 https://www.experten.de/?p=101551 Zum 1. Januar 2018 wird das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft treten. Über drei Jahre haben das Bundesministerium der Finanzen (BMF) sowie das Bundesministerium für]]> Zum 1. Januar 2018 wird das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft treten. Über drei Jahre haben das Bundesministerium der Finanzen (BMF) sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zusammen an diesem Gesetz gefeilt. Auch externe Experten kamen zu Wort – und wurden gehört. Dennoch gibt es im Bereich der Beratung und der Kosten wichtige Fragen, die leider nach wie vor ungeklärt sind.

Neben dem viel diskutierten Sozialpartnermodell mit der reinen Beitragszusage umfasst das neue Gesetz den Ausbau der steuerlichen Förderung sowie die gezielte Förderung von Altersvorsorge bei Geringverdienern. Aus Sicht dieser ist hervorzuheben, dass eine geförderte Altersrente künftig bis zu gut 200 Euro monatlich nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird. Zusätzliches Sparen lohnt sich also wieder. Dieser Schritt war gut und wichtig, um die mangelnde Motivation zur privaten Vorsorge ein wenig einzudämmen.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz – Erfolgsmodell oder Rohrkrepierer? Bis dato kann die Redaktion diese Frage nicht abschließend beantworten – doch was wir können ist, den Status quo aufzeigen und beschreiben, welche Maßnahmen für Arbeitgeber jetzt wichtig sind.

Das Sozialpartnermodell

An erster Stelle steht „vorbereitet sein“. Dies gilt nicht nur für Arbeitgeber, sondern ebenso für Mitarbeiter. Durch den Medienhype sollte die Chefetage mit Fragen rechnen – und diese bestenfalls auch beantworten können.

Gerade hinsichtlich des Sozialpartnermodells mit reiner Beitragszusage ohne Garantie und mit ‚atmenden‘ Zielrenten werden Gespräche erforderlich sein. Arbeitgeber haben bei der Entgeltumwandlung die Pflicht zur Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis. Die mit hoher Wahrscheinlichkeit auftretenden Leistungsschwankungen im Zielrentenmodell müssen beherrschbar gemacht werden.

Auch der Margen- und Kostendruck könnte sich durch die weitere Konzentration der bAV-Anbieter erhöhen. Außerdem sind auch in der Beratung neue Ansätze gefragt.

Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss

Doch das BRSG besteht nicht nur aus dem Sozialpartnermodell – auch wenn sich der Eindruck aufgrund der medialen Berichterstattung festigt. Es wird eine Reihe von Veränderungen in den Rahmenbedingungen der bAV geben. Für Unternehmen ist es wichtig, einige Punkte in den Betriebsvereinbarungen und Versorgungsordnungen zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.

15 Prozent Arbeitgeberzuschuss sind beispielsweise ab 2019 für neu abgeschlossene Verträge zur Entgeltumwandlung verpflichtend. Für Altverträge gilt dies erst ab 2022. Wichtige Fragen bezüglich der Abrechnung sind: Soll künftig „spitz“ abgerechnet werden oder pauschal 15 Prozent? Spitz bedeutet hier, der Arbeitgeber gibt nur diejenige Sozialversicherungsersparnis weiter, die er auch tatsächlich erzielt, und bedeutet einen erhöhten administrativen Aufwand.

Anreize für Geringverdiener

Wissenswert für Arbeitgeber: Bietet er seinen Mitarbeitern mit einem Monatseinkommen von bis zu 2.200 Euro eine neue bAV, dann erfolgt eine Rückerstattung von bis zu 30 Prozent über eine Verrechnung bei der Lohnsteueranmeldung (geregelt in § 100 EStG).

Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass der steuerliche Förderrahmen des § 3 Nr. 63 EStG ab 1. Januar 2018 auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) ausgeweitet wird – bisher konnten nur bis zu 4 Prozent der BBG steuer- und sozialversicherungsfrei in die bAV eingezahlt werden.

Außerdem sollten sich Arbeitgeber die Frage stellen, ob die mit dem BRSG in Kraft tretende Neuregelung der steuerfreien Nachzahlung beziehungsweise die kumulierte Einzahlung beim Ausscheiden in den bisherigen Versorgungsregelungen integriert ist.

Ein Blick in die Glaskugel

Voraussichtlich ist mit den Sozialpartnermodellen erst im Laufe des Jahres 2018 zu rechnen – und bis sie flächendeckend installiert sind schreiben wir sicherlich das Jahr 2020 (oder sogar noch ein höheres).

Angesichts von fünf Durchführungswegen, vier Zusagearten sowie bis zu drei Finanzierungsformen ist zu erwarten, dass die Komplexität in manchen Unternehmen auf Unverständnis stößt. Doch meist liege dies „erfahrungsgemäß an dem im Unternehmen bestehenden System“, meint Michael Hoppstädter, Geschäftsführer des Pensionsberaters Longial. Daher seien die Neuerungen für Arbeitgeber auch eine passende Gelegenheit, bestehende Regelungen auf den Prüfstand zu stellen und mit dem Ziel von Transparenz und Vereinfachung eine Neuordnung anzustreben.

BRSG und Auslegungsfragen

Dr. Schwinger zum BRSG: „Mit Kinderkrankheiten ist zu rechnen“

Das Sozialpartnermodell – im Zeichen der Tarifbindung

 

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Neues Start-up für künstliche Intelligenz gegründet https://www.experten.de/2017/12/14/neues-start-up-fuer-kuenstliche-intelligenz-gegruendet/ https://www.experten.de/2017/12/14/neues-start-up-fuer-kuenstliche-intelligenz-gegruendet/#respond Thu, 14 Dec 2017 10:43:11 +0000 https://www.experten.de/?p=101515 Die auf BiPRO spezialisierte b-tix GmbH hat ihren Technologie-Bereich “KI – Künstliche Intelligenz” ausgegründet. Unter dem Dach der X-PLOR® Holding]]> Die auf BiPRO spezialisierte b-tix GmbH hat ihren Technologie-Bereich “KI – Künstliche Intelligenz” ausgegründet. Unter dem Dach der X-PLOR® Holding wurde die A-va GmbH konstituiert.

Das InsurTech betreibt mit A-va® die digitale Assistentin hinter Snoopr®, einer selbstlernenden Suchmaschine für Versicherungen der b-tix GmbH. Das Startup will seine KI-Technologie künftig auch anderen Marktteilnehmern anbieten. Hierzu spezialisiert sich das Unternehmen auf maschinelles Lernen, künstliche neuronale Netze und semantische Suchen.

CEO der A-va GmbH ist Markus Heussen (44), der parallel die Geschäftsführung der Schwestergesellschaft behält. Im Rahmen der Umstrukturierung der b-tix GmbH übernimmt Daniel Mertes (38) künftig als Chief Technology Officer (CTO) die Gesamtverantwortung für die Technologie und Dr. Daniel Schulzek (34) das Key Account Management des Unternehmens.

 

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